Trockenheit macht den Pflanzen zu schaffen : Bürger sollen Bäume gießen

Die Stadt bittet angesichts der Trockenheit dringend um Mithilfe. Vor allem die jungen Straßenbäume leiden unter der Trockenheit.

Wegen der seit Wochen anhaltenden Trockenheit und Wärme sorgen sich inzwischen einige Bürger um die Bäume im Stadtgebiet. Für die meisten Straßenbäume in der Stadt sind bisher noch keine Probleme erkennbar – zumal die älteren Bäume die Trockenheit derzeit noch kompensieren können, indem sie Laub einrollen oder auch abwerfen, aber im nächsten Jahr wieder austreiben werden, so die Verwaltung.

Anders ist die Lage bei Bäumen, die jünger als acht Jahre sind. Besonders durch die vielen Neuanpflanzungen, die im Nachgang zum Pfingst-Sturmtief „Ela“ gepflanzt wurden, wässern die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste bereits seit Wochen. Unterstützt werden sie hier durch externe Firmen, die einige der Neuanpflanzungen auch durchgeführt haben.

Durch die Bewässerungstouren der letzten Wochen wird es allerdings immer schwieriger, die Unterhaltungsarbeiten im Stadtgrün durchzuführen. Daher folgende Bitte an die Bürger: Wer den jungen Bäumen etwas Gutes tun möchte, kann sie gerne in ihrer Nachbarschaft wässern. Wer Straßenbäume wässert, sollte allerdings nicht sparsam sein. So sind zwei mal 50 Liter pro Woche ein vernünftiges Maß. Jedoch gilt: Bitte nur dann die Bäume mit Wasser versorgen, wo ersichtlich ist, dass noch nicht gewässert wurde. Denn auch ein Zuviel an Wasser kann den Bäumen schaden!

Ein weiteres Problem der Trockenheit: Die Böden sind mittlerweile so ausgedörrt, dass eine Glasscherbe oder eine weggeworfene Zigarette ein Feuer auslösen kann. Es besteht also insbesondere in der Natur erhöhte Brandgefahr. Daher bittet die Stadt Ratingen die Bürgerinnen und Bürger um besondere Achtsamkeit.

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