Sicherheit: Stadtteile: Polizei will nah am Bürger sein

Sicherheit : Stadtteile: Polizei will nah am Bürger sein

Es gibt neue Ansprechpartner in den Bezirken. Die Aufgabenbereiche sind vielfältig. Die Beamten sind erfahren.

Bei der Polizei gibt es personelle Veränderungen, und es ist sehr wichtig, Präsenz in den Stadtteilen zu zeigen. In einzelnen Bezirken haben die Bürger ab sofort neue Ansprechpartner. „Durch Pensionierungen und Umstrukturierungen innerhalb der Polizeiwache Ratingen war es erforderlich, dass neue Bezirksbeamte gesucht wurden“, betont der Erste Polizeihauptkommissar (EPHK) Jörg Janke, Leiter der Polizeiwache Ratingen.

Was ist konkret passiert? Seit Anfang September haben sich folgende personelle Umgestaltungen im Bezirksdienst ergeben: Der 52-jährige Polizeihauptkommissar (PHK) Torsten Otto war etwa zehn Jahre lang erfahrener Bezirksdienstbeamter und bekannter Ansprechpartner für Bürger im Bereich Ratingen Süd.

Seinen bisherigen Zuständigkeitsbereich hat er jetzt mit dem gleichfalls bezirksdiensterfahrenen Polizeioberkommissar (POK) Jörg Bach getauscht, der bisher lange Zeit beliebter Ansprechpartner in Hösel war. Damit ist PHK Otto künftig für den Bezirksdienst in Hösel und Eggerscheidt zuständig, während sein 58-jähriger Kollege Bach nun im Tausch dieselben Aufgaben im Bezirk Ratingen Süd übernimmt.

Die 47-jährige Polizeioberkommissarin (POK‘in) Birgit Winzer betreut neuerdings die Bezirke Lintorf und Breitscheid, die sie sich dabei künftig mit dem 49-jährigen Polizeihauptkommissar Uwe Wüstemann teilt. Der 46-jährige Polizeioberkommissar Christian Oehms ist als neuer Bezirksbeamter für den Bereich Ratingen West zuständig.

Die neuen Bezirksdienstkräfte Winzer, Wüstemann und Oehms waren bisher, bis zu ihrer Umsetzung in den Ratinger Bezirksdienst, als Einsatzkräfte in Funkstreifenwagen unterwegs und haben zahlreiche wichtige Erfahrungen gesammelt. Diese können und werden sie jetzt, unter anderen Voraussetzungen, in ihren neuen Aufgabenbereich einbringen können.

Sie müssen zum Beispiel Bürger aufsuchen, gegen die Haftbefehle vorliegen, ihre Strafen aber nicht angetreten oder bezahlt haben. Der Beruf ist abwechslungsreich – dies im engen Dialog mit den Bürgern.

Mehr von RP ONLINE