Ratingen : Stadtteil rückt in den Mittelpunkt

Ratingen : Stadtteil rückt in den Mittelpunkt

Das Museum Ratingen beteiligt sich am Tag des Denkmals mit großem Programm.

(RP)  Am Sonntag, 8. September, findet der „Tag des offenen Denkmals“ statt und bietet unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ wieder Geschichte zum Anfassen. Das Museum Ratingen, Grabenstraße 21, beteiligt sich daran und lädt ab 11.30 Uhr zu einem vielseitigen Programm ein. Der Eintritt und die Teilnahme an den Veranstaltungen sind kostenfrei. Ab 11.30 Uhr können Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren an dem Workshop „Eine Zeitreise durch Ratingen“ teilnehmen. Ausstellungsstücke wie historische Stadtsiegel, Werkzeuge und Möbel erzählen von der aufregenden Geschichte der Stadt, die in der Veranstaltung erforscht wird. Natürlich darf auch wieder unter Anleitung künstlerisch gearbeitet werden.

Um 14 Uhr gibt es die Gelegenheit, an einer öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Entwurf Zukunft. Ratingen-West und das Neue Bauen“ teilzunehmen. Die Ausstellung rund um Ratingen-West stellt die Konzepte der Stadtplaner von damals vor und fragt, was aus den Visionen der Architekten des Neuen Bauens und des Bauhauses geworden ist.

Ab 16 Uhr sind die Künstler Myriam Laplante und Antoni Karwowski im Museum zu Gast. Ihre Performances finden im Rahmenprogramm der Ausstellung „Boris Nieslony: das es geschieht“ statt. Die Kanadierin Myriam Laplante lebt und arbeitet in Bevegna, Italien. Zu ihrem Werk zählen Performances, Film, Installationen, Gemälde und Skulpturen. Seit 2001 ist sie Mitglied des Performance-Kollektivs Black Market International, zu welchem auch Boris Nieslony gehört. Antoni Karwowski (*1948 in Grajewo, Polen) studierte an der Universität Torun (Polen) Malerei und ist seit 1977 Performance-Künstler und Initiator von zahlreichen Performance Festivals.