Ratingen : „Gleiches Recht für alle Kinder“

Zum Weltkindertag zogen die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit einem eigens für den Tag gestalteten Wagen vom Jugendzentrum Lux zum Marktplatz. Im Poensgen-Park wurden sie vom Bürgermeister empfangen.

Der Leitgedanke des Weltkindertages in Ratingen lautete „Kinderrechte haben keinen Lockdown!“ Die Schüler der Klasse 6 a des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums ließen es sich nicht nehmen, auch einen Beitrag für diesen besonderen Tag zu leisten. Und so zogen sie mit ihrem selbst gestalteten Wagen mit dem Motto „Gleiches Recht für alle Kinder“ vom Jugendzentrum Lux zum Marktplatz. Dort begegneten sich die Vertreter der verschiedenen Schulen sowie anderer Institutionen und bestaunten gegenseitig ihre Kunstwerke.

In ausgelassener Stimmung sangen die Schüler auf dem Weg zum Poensgen-Park Lieder zum Thema Kinderrechte. Mit einem Riesenapplaus wurde der Zug auf dem Festgelände empfangen, und nach einer Ehrenrunde stellten sich alle Wagen und ihre Begleiter auf der Wiese zwischen den Pavillons und Picknickgruppen auf. Dort empfing Bürgermeister Klaus Konrad Pesch alle Beteiligten und Gäste mit einer Ansprache. Die Schüler genossen an diesem Tag noch die vielfältigen Aktionen und Darbietungen und konnten sich auch weitergehend über die Rechte von Kindern informieren.

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Den Schülern des DBG liegt besonders am Herzen, dass die Kinderrechte ohne Unterschied für alle Kinder gelten, dass die Rechte nicht davon abhängig sind, welche Sprache Kinder sprechen, welchem Geschlecht oder welcher Religion sie angehören, aus welcher Kultur sie stammen, wie sie aussehen oder ob sie mit Behinderungen zurechtkommen müssen.

Unterstützt wurden die Schüler der Klasse 6 a von Annika Kutzner (Klassenlehrerin) und Shiva Ghadimi (Schulsozialarbeiterin), die mit den Kindern zuvor die Bedeutung der Kinderrechte besprochen hatten. Ghadimi war es auch, von der die Initiative zur Teilnahme ausging. Bei der kreativen Gestaltung des Bollerwagens, den eine Mutter dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatte, half Nelie Pannen (Kunstlehrerin) den Kindern. In dieser Gemeinschaftsarbeit entstand so der liebevoll gestaltete Mottowagen der Klasse 6 a des DBG mit der unübersehbaren Forderung: „Gleiches Recht für alle Kinder“.