Kunstausflug: Ratinger Museumsfreunde reisen nach Moskau

Kunstausflug: Ratinger Museumsfreunde reisen nach Moskau

IDer Verein "Freunde und Förderer des Museum Ratingen" unternahm unter Leitung der Mitglieder und Organisatoren Thomas und Gitta Pokladek eine Kunstreise nach Moskau. Der Wunsch kam von den Mitgliedern des Vereins, Kunst und Künstler in anderen Ländern kennenzulernen.

So wurde die Idee geboren, nach Moskau, der größten Stadt Europas zu fahren und dort russische Kunst und Künstler zu erleben, die hierzulande nicht so geläufig sind.

Moskau ist außerdem die Partnerstadt von Düsseldorf und die Deutsche Oper am Rhein hat eine Partnerschaft mit der Helikon Oper in Moskau, zu der durch Romana Fasselt ein Kontakt hergestellt wurde.

Schnell fanden sich 20 Teilnehmer zu dieser interessanten Reise zusammen. Ab Düsseldorf ging es mit Aeroflot nach Moskau. Nach drei Stunden Flug erwartete die Gruppe am Flughafen eine russische Reiseleiterin, die die Gäste die Woche über begleitete und ihnen Moskau näher bringen wollte.

Schon am ersten Abend machten sich die ersten "Mutigen" auf eigene Faust mit der Moskauer Metro auf dem Weg in die Innenstadt zum Roten Platz. Der nächste Tag begann mit einer Stadtbesichtigung, um einen Eindruck von Moskau zu erhalten. Die Kunstfreunde besichtigten die Sperlingsberge vor der Lomonossow Universität mit einem herrlichen Blick über das Panorama von Moskau, den interessanten Prominentenfriedhof am Jungfrauenkloster, den Roten Platz und das Kaufhaus Gum.

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Als erstes bedeutendes Museum stand an diesem Tag noch die Tretjakow Galerie auf dem Programm. Hier bekamen die Besucher einen Eindruck von den Kunstschätzen des Kunstsammlers Tretjakow und sahen uns Bilder von russischen Malern des 19. Jahrhunderts und die Ikonensammlung an. Am nächsten Tag besuchten sie dann den Kreml mit den wunderschönen Kirchen und das Puschkin-Museum mit seinen Sammlungen. Einer der nächsten Höhepunkte war der Besuch der "neuen" Tretjakow Galerie am Gorki Park, wo russische Kunst des 20. Jahrhunderts gezeigt wird. Nach dem Besuch der Komunalka Wohnung, jetzt Museum des Dichters Michail Bulgakow, ging es zum Abschluss des Tages in die Helikon Oper, wo die die Oper Mazeppa nach Puschkin und der Musik von Tschaikowski aufgeführt wurde. Der Intendant der Oper empfing die Ratinger und führte sie durch die Oper.

Ein weiterer Höhepunkt war ein Ausflug ins etwa 80 km entfernt von Moskau und am Goldenen Ring gelegne Kloster Sergijew Possad. Die Gäste besichtigten einige der legendären Moskauer Metro-Stationen, die "Kathedralen des Volkes" und das Jugendstil Wohnhaus des Schriftstellers Maxim Gorki. Abschluss der Moskaureise war der Besuch des Kulturzentrums für zeitgenössische Kunst "Winzawod", eine ehemalige Weinfabrik, wo in mehreren Galerien zeitgenössische Kunst gezeigt wird. In einigen Künstlerateliers konnten die Besucher Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Moskau haben die Ratinger als interessante, moderne, weltoffene, saubere, freundliche Stadt kennengelernt. Allen Teilnehmern hat die Reise sehr gut gefallen, so dass jetzt schon von den Mitgliedern über weitere Kunstreisen nachgedacht wird.

(RP)
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