Reserve-Kompanie Ratingen Gründungsbuch der Kompanie ins Hochdeutsche übersetzt

Mit dieser Übersetzung ist es nun möglich, die Zeit der Reserve Kompanie von der ersten Versammlung an bis ins Jahr 1925 zu verfolgen.

 Die Reserve-Kompanie freut sich über das ins Hochdeutsche übersetzte Gründungsbuch.

Die Reserve-Kompanie freut sich über das ins Hochdeutsche übersetzte Gründungsbuch.

Foto: Reserve-Kompanie

Im Jahr 1896 wurde die Reserve-Kompanie in Ratingen gegründet. Über die Gründungsurkunde und über die Anfänge dieser Schützenkompanie gibt es handschriftliche Original-Urkunden in Form eines Protokollbuches, das allerdings noch in dem damals üblichen Sütterlin-Deutsch geschrieben wurde. Das Protokollbuch, eröffnet am 7. Mai 1896, ist noch im Original erhalten. Um diese Schriften für die heutigen Kompaniemitglieder und für Interessierte verständlich zu machen, hat der Ratinger Hobbyhistoriker Eberhard Zerres die Dokumente ins Hochdeutsche übersetzt und daraus ein gebundenes Werk „Gründungsbuch der Reserve-Kompanie“ erstellt.

Mit dieser Übersetzung ist es nun möglich, die Zeit der Reserve Kompanie von der ersten Versammlung an, über die Herausforderungen und Tragödien der Weltwirtschaftskrise und die Zeit des Ersten Weltkrieges sowie die Nachkriegszeit, bis ins Jahr 1925, zu verfolgen.

Das „Gründungsbuch der Reserve-Kompanie“ wurde im feierlichen Rahmen anlässlich der Wintergeneralversammlung der St. Sebastiani Bruderschaft im Gemeindezentrum St. Peter und Paul an den Hauptmann der Reserve, Heinz Nikolaus, übergeben. Mit dabei war Schützenchef Gero Keusen, dessen Gründungsvater der Reserve Heinrich Keusen gewesen ist.

Hauptmann Heinz Nikolaus ist Eberhard Zerres sehr dankbar für die Übersetzung. „Dieses Werk ist das wichtigste Dokument für unsere Kompanie! Nun kann jeder nachlesen, wie die Ursprünge unserer Kompanie waren, welche Themen die Kompaniemitglieder beschäftigt hatten und welche Schützen sich damals um unsere Kompanie verdient gemacht haben.“

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort