Geisterzug der Roten Funken Fröhliche Geister feiern ausgelassen in der Innenstadt

Ratingen · Corona hat sie nicht verscheucht, die guten Geister aus Ratingen. Beim Umzug durch die Ratinger Innenstadt zeigten sie ihre schaurig-schönen Masken und feierten dann weiter am Kornsturm.

 Auf dem Weg zum Kornsturm machten die Geister auf sich aufmerksam.

Auf dem Weg zum Kornsturm machten die Geister auf sich aufmerksam.

Foto: Funken

(RP) Als hätten sie nur darauf gewartet, dass die Roten Funken sie zu ihrem Geisterzug rufen: Aus allen Ecken der Stadt (und darüber hinaus) kamen sie herbeigeströmt. Gespenster, Hexen, Monster, Vampire, Totenköpfe und bemitleidenswerte Kreaturen mit jeder Menge Verletzungen – es waren durchaus fantasievolle Kostüme und Masken, schaurig-schön und kreativ-komisch, gekauft oder selbst gebastelt, die auf dem Geisterzug der Funken zu finden waren.

Mit lautem Getöse, Fackellichtern und Säbelrascheln ging es vom Medienzentrum durch die Ratinger Innenstadt bis vor den Kornsturm, dem Hauptquartier der Funkenfamilie. Entlang der Wallstraße gab es dann nicht nur eine kulinarische Rundum-Versorgung, für die Kinder wurde auch wieder die beliebte Bastelecke aufgebaut und erlebte großen Zuspruch. Ein DJ sorgte für Musik und eine großartige Lasershow, die die altehrwürdigen Mauern des Kornsturms in ein ganz neues Licht tauchte.

Zu später Stunde zeigte auch ein Feuerschlucker seine Künste und erntete viel Beifall für seine flammenden Effekte und Hitzewellen. Die Jugendgarde begeisterte mit einem Showtanz und noch lange danach sah man fröhliche Kinder auf der Straße die Schritte ausprobieren. Bei herbstlich milden Temperaturen wurde am Halloween-Abend noch lange am Kornsturm gefeiert und wäre da nicht die auferlegte Sperrstunde gewesen, so manch ein Vampir hätte endlich mal wieder die Nacht zum Tage gemacht.

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