Nächste Woche: Jede Menge Jazz im Tragödchen Ratingen

Ratingen : Nächste Woche: Jede Menge Jazz im Tragödchen

Im Tragödchen gibt es am Dienstag, 5. November, ein Jazzkonzert, bei dem vier der zur Zeit interessantesten Solisten der deutschen Jazzszene sich zum Quartett zusammenfinden. Mit Julia Hofer (Bass), Axel Fischbacher (E-Gitarre), Lars Duppler (Piano) und Hardy Fischötter (Drums) setzt Axel Fischbacher (E-Gitarre) seine Reihe von Jazzkonzerten im Tragödchen fort.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Buch-Café Peter & Paula, Grütstraße 3-7.

Julia Hofer wurde 1994 in Klagenfurt (Österreich) in eine sehr musikalische Familie geboren. Im Alter von acht Jahren begann sie mit dem klassischen Cellounterricht an der MusikschuleSpittal/Drau. Da ihr Vielseitigkeit schon immer wichtig war, erhielt sie zusätzlich zum Cellounterricht ab 2009 auch E-Bass Unterricht und es folgte ein Aufbaustudium am Konservatorium Klagenfurt. Seit 2013 studiert Julia Hofer an der Universität für Darstellende Kunst Wien bei Willi Langer (E-Bass) und Gina Schwarz (Kontrabass) am Institut für Popularmusik. Als Schwerpunkt wurde klassischer Cellounterricht bei Prof. Gottfried Kitzmüller gewählt, sodass die Kombination Bass und Cello bis heute beibehalten wird. Nach etlichen Preisen, Stipendien und Förderungen folgten unzählige Auftritte und Produktionen in den unterschiedlichsten Stilrichtungen, unter anderem als Solistin des Jugendsinfonieorchesters Kärnten.

Axel Fischbacher, 1956 in Lübeck geboren, zählt schon lange zu den Spitzensolisten der europäischen Szene. Zu Beginn seiner Karriere noch oft als Sideman diverser Rock- und Popkünstler beschäftigt, wendet er sich schnell und exklusiv dem Jazz zu – und das überaus erfolgreich: Fischbacher veröffentlicht elf Alben als Bandleader, und wirkt bei über 50 Tonträgeraufnahmen mit. Neben diversen Bandprojekten und Tourneen ist er außerdem Initiator und künstlerischer Leiter mehrerer Jazz-Konzertreihen und Jazz-Masterclasses in NRW.

Lars Duppler studierte an der Musikhochschule in Köln und am Konservatorium in Paris bei Hans Lüdemann, John Taylor und Daniel Humair. Als Leader eigener Bands („Lars Duppler Trio spielt Kurt Weill“, „Alliance Urbaine“) veröffentlichte er 5 CDs, zuletzt das auf Island aufgenommene Album „Rætur“, eine musikalische Spurensuche in der Heimat seiner Mutter. Als Mitglied der Nils Wülker Group war er an Produktionen für Sony und Warner Music beteiligt. 2003 erhielt er den Jazz-Förderpreis der Stadt Köln, 2006 verbrachte er 6 Monate als Stipendiat des Landes NRW an der Cité des Arts in Paris, mit seinem Quartett „Alliance Urbaine“ erreichte er beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2008 den 3. Platz. Er ist u.a. Mitglied von Niels Klein Tubes & Wires und der Jens Düppe Akustik Band und leitet das „Tentet Franco-Allemand“ im Auftrag des deutsch-französischen Jugendwerks. Seit September 2011 ist er als Dozent an der Hochschule Osnabrück tätig.

Hardy Fischötter – geboren 1961, saß im Alter von acht Jahren das erste mal auf der Bühne hinter dem Schlagzeug. Beginnend mit Rockmusik kam er später zu Jazz, Blues, Soul, Funk und Fusion und spielte in Süddeutschland in diversen Bands. Seit 1984 lebt er in Köln, studierte bis 1988 an der Musikhochschule und spielte seither in Bands wie Susan Weinert Band, Franck Band, Frank NimsgernGroup, Adam Holzman, The Supremes, Stefan Raab, The Original USA Gospel Singers, bei Supercharge und Gitarrenlegende Larry Carlton. Zahlreiche Tourneen führten ihn nach Afrika, Indien, Sibirien, USA, Kanada und durch ganz Europa. Er unterrichtete an diversen Schlagzeugschulen, spielte Workshops für Yamaha und Musicals u.a. am Staatstheater Saarbrücken.