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Stadt Ratingen streicht Parkplätze am evangelischen Friedhof

Bürgermonitor : Stadt streicht Parkplätze am evangelischen Friedhof

Der Ratinger Klaus Stenmanns besucht regelmäßig den evangelischen Friedhof in Mitte. Seit einigen Tagen ärgert er sich über den Wegfalle von Parkplätzen. Grund: Die Müllabfuhr passt sonst nicht durch.

(jün) Der Ratinger Klaus Stenmanns besucht täglich den konfessionellen Friedhof in Ratingen Mitte. Sein Auto parkt er dann meist auf einem der Parkplätze an der Straße „Am Lindchen“. Mit Erstaunen hat Stenmanns nun festgestellt, dass die Stadt Ratingen auf der Straße durch Entfernen der gekennzeichneten Steine  einige Parkplätze  abgeschafft hat.

„Für viele ältere  Friedhofsbesucher waren die Parkplätze, wenn sie frei waren, eine Möglichkeit, den nahen Friedhof zu besuchen“, sagt Stenmanns. Seiner Meinung  nach wäre es wichtig, auf dieser Straße grundsätzlich wieder mehr Parkplätze zu schaffen und ein  Dauerparkverbot zu errichten und das Parken auf eine Stunde zu begrenzen. Damit wäre vielen  älteren Besuchern sowie auch  den Teilnehmern an Beerdigungen  die Möglichkeit des Parkens gegeben.

Die Stadt Ratingen bestätigt die Entfernung von Parkplätzen. Bei Testfahrten mit der Müllabfuhr seien die Kurvenradien hergestellt worden, die für eine Durchfahrung notwendig sind. Hierdurch seien leider einige Stellplätze in der Straße Am Lindchen entfallen.

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Der dortige Friedhofseingang sei allerdings nicht der Haupteingang zum Friedhof. Es sei aber auch bei der Stadt bekannt, dass dieser für Beerdigungen aufgrund der Laufwege für ältere Menschen einen wichtigen Zugang darstelle. „Die Verkehrsplanung wird sich zeitnah Gedanken machen, wie sie insbesondere älteren Menschen mit Geheinschränkungen im Zusammenwirken mit der Friedhofsverwaltung nahe des Eingangs für Beerdigungen eine Lösung bietet“, erklärt ein Stadtsprecher. Bei der Friedhofsverwaltung handelt es sich jedoch nicht um die Stadt, sondern in diesem Fall um die evangelische Kirchengemeinde.

(jün)