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Stadt Ratingen muss weitere Kitas bauen

Mehr U-3-Plätze : Hoher Bedarf: Stadt muss weitere Kindertagesstätten bauen

Recht angespannt ist die Situation im Stadtteil Hösel, wo eine neue viergruppige Einrichtung gebaut werden soll. Auch in West reichen die Plätze nicht aus.

(RP) Die Planung zum Ausbau der Kita-Infrastruktur ist weiter geschärft worden. Dies hat der Rat beschlossen. Vor allem der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz auch für unter Dreijährige hat dafür gesorgt, dass die Stadt eine ganze Reihe zusätzlicher Kitas errichten muss. Daher nutzt die Stadt seit einigen Jahren jede sich bietende Möglichkeit, um zusätzliche Kita-Plätze zu schaffen. Neue Einrichtungen sind entstanden, bestehende wurden erweitert. Eine Reihe von Projekten ist in Bau oder in Planung. Dabei wird die Planung zur Deckung des Bedarfs permanent überprüft und geschärft.

Nun zeigte sich zweierlei: erstens eine weitere Erhöhung des Bedarfs, weil immer mehr Eltern von ihrem Rechtsanspruch auch Gebrauch machen möchten. Die Stadt hatte immer schon eine sehr hohe Versorgungsquote im U3-Bereich, nun wird die entsprechende Planungsgröße auf 80 Prozent erhöht.

Das bringt Verschiebungen bei der Gruppenzusammensetzung mit sich, etwa in Stadtteilen, in denen der Ü3-Bedarf mehr als gedeckt ist. Zweitens zeigt die jüngste Analyse, dass in der Planung die geografischen Schwerpunkte hier und da verschoben werden müssen.

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So rückt ein zusätzlicher Kindergarten in Breitscheid in der Priorität nach unten. Die bereits fest geplante Kita im Lintorfer Norden an der Brandsheide reicht für beide benachbarten Stadtteile. Angespannter ist die Situation in Hösel, wo eine neue viergruppige Einrichtung gebaut werden soll, und zwar unabhängig von der Erweiterung der Kita in Eggerscheidt und einer neuen Waldgruppe, die bald an den Start geht. Auch in West muss weiter ausgebaut werden. So soll die neue Kita an der Liebigstraße sechsgruppig werden.