1. NRW
  2. Städte
  3. Ratingen
  4. Lokalsport

Zufriedene Gesichter beim RTC vor den Finals

Zufriedene Gesichter beim RTC vor den Finals

Noch bis morgen geht es auf der Anlage des Ratinger TC am Götschenbeck erstmals um Damen-Weltranglistenpunkte. Sportwart Daniel Meier nutzt vor den Halbfinals die Gelegenheit, eine erste Bilanz zu ziehen: "Sportlich hat das Turnier ein ansprechendes Niveau mit teilweise tollen Spielen. Und auch der Zuschauerzuspruch liegt über unseren Erwartungen. Jetzt freuen wir uns natürlich auf die Halbfinals und das Endspiel am Sonntag." Drei Deutsche stehen im Halbfinale, das heute um 14 Uhr beginnt. Darunter auch Scarlett Werner, die an Position eins gesetzt ist. Insgesamt sind nur zwei Gesetzte unter den besten Vier dabei. Die 26-Jährige galt lange Zeit als das deutsche Tennis-Talent. Das Finale steigt am Sonntag um 14 Uhr.

Glück hatten alle Beteiligten in den Turniertagen von Ratingen mit dem Wetter: "Am Donnerstag sind wir wirklich genau passend fertig geworden, bevor das Gewitter und der große Regen kam", freut sich Meier, der froh ist, dass der Zeitplan nicht durcheinander gekommen ist. Für Meiner und sein sechsköpfiges Organisationsteam geht eine anstrengende Woche dem Ende entgegen: "Aber das hat sich gelohnt. Wir haben bisher von der ITF, den Spielerinnen und dem Publikum ein sehr positives Feedback bekommen."

Um überhaupt ein solches Turnier um Weltranglistenpunkte durchführen zu können, mussten eine Menge Voraussetzungen erfüllt werden, so Meier: "Wir müssen zum Beispiel den ganzen Tag einen Physiotherapeuten hier haben, einen Bespannungsservice und einen Fahrdienst anbieten." Ohne Sponsoren wäre das alles nicht möglich: "Den Fahrdienst hat zum Beispiel die BMW-Niederlassung Düsseldorf übernommen", ist der RTC-Sportwart für das Engagement dankbar. 32 Einzelspielerinnen und 16 Doppel sind in Ratingen an den Start gegangen. Aus der ganzen Welt kommen die Spielerinnen, sogar aus Australien. Lob von den Aktiven gab es auch für die perfekt hergerichtete Platzanlage und die familiäre Atmosphäre am Götschenbeck. Und da die Ratinger mit ihrer gelungenen Organisation bisher auch bei der ITF einen guten Eindruck hinterlassen haben, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, auch 2012 wieder Weltranglistenpunkte in der Dumeklemmerstadt ergattern zu können. Der RTC zeigte sich dafür gestern jedenfalls bereit.

(wol)