Handball: TVR: Abstiegssorgen am Europaring

Handball: TVR: Abstiegssorgen am Europaring

Der Handball-Verbandsligist hat erst 15 Punkte auf dem Konto. Gegen Cronenberg muss ein Sieg her.

(wm) In den letzten elf Saisonspielen der Handball-Verbandsliga muss der TV Ratingen noch einiges bewegen. Nämlich, nicht mit unten reingezogen werden in den Abstiegskampf. Das Schlusslicht TV Haan ist schon wegen seiner schwachen Verfassung kaum zu retten, wer aber begleitet den Neuling runter in die Landesliga? Der TV Ratingen ist unbegreiflich auswärtsschwach. In den sieben Auswärtsspielen gab es fünf Niederlagen und die 15 Pluspunkte auf der Habenseite bedeuten nicht die Welt. Da muss beim Tabellenachten noch einiges kommen.

Am besten schon am Samstag bei der TG Cronenberg (18 Uhr, Küllenhahn). Die Wuppertaler sind Zehnter, sie stehen sogar noch mehr mit dem Rücken zur Wand (elf Punkte), aber zuletzt wurden gute Resultate erzielt. Die beiden Siege zuletzt in Haan und vorher das sensationelle 34:13 über Saarn decken auf, wie stark diese Wuppertaler trumpfen können. Zudem haben die Ratinger ihr Heimspiel 29:31 verloren, auch das schmerzt noch nach.

Marcus Otten, der seit nun einem Jahr im Amt weilende TV-Handballchef, ist sich der unsicheren Lage bewusst. Nach dem Dienstag-Training sprach er lange mit den beiden Übungsleitern Jörg Schomburg und Jonas Gorris. Thema: Wie kann man diesmal in Cronenberg punkten? Otten: „Die Abwehr muss wieder ordentlich stehen. So wie in Aufderhöhe zuletzt, da haben wir keine Chance. Das ist der Knackpunkt, alles wurde ausführlich besprochen. Es ist doch klar, dass diese Cronenberger uns unten mit reinziehen wollen.“

Der 50 Jahre alte Informatiker aus Homberg hat sich also mit eingeschaltet ins sportliche Geschehen. Ein deutliches Zeichen, wie ernst sich die Lage am Europaring wieder entwickelt hat.

Mehr von RP ONLINE