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Handball: TuS Lintorf kämpft um Platz zwei im direkten Duell

Handball : TuS Lintorf kämpft um Platz zwei im direkten Duell

Der Handball-Verbandsligist muss gegen den Dritten ran. Die SG Ratingen II will endlich mal wieder auswärts siegen.

Am Sonntagabend geht es für den TuS Lintorf in der Handball-Verbandsliga um Platz zwei. Die Grün-Weißen müssen in Wermelskirchen beim Dritten Bergische Panther II antreten. Die Gastgeber haben einen Punkt weniger. Dass die Vizemeisterschaft ohne wirkliche Bedeutung ist, davon will Lintorfs Manager Kalle Töpfer überhaupt nichts wissen: „Es kann durchaus sein, dass in den oberen Ligen ein Verein aus dem Niederrhein-Bereich zurück zieht. Dann ist eine Entscheidungsrunde nicht auszuschließen. Es gibt nichts zu verschenken.“

Freilich weiß Töpfer ganz genau, dass es nirgends danach aussieht, aber sollte sich die kleinste Chance Richtung Oberliga auftun, dann will er dabei sein. Das Heimspiel gegen die Panther gewannen seine Lintorfer 29:19, da trumpften sie entfesselt auf.

Ob die klare Niederlage zuletzt beim Meister Aufderhöhe einen Knacks gab, wird sich zeigen. Eine für die Oberliga geeignete Mannschaft hat Töpfer mit vier hochkarätigen Neuzugängen jedenfalls zusammengestellt. Einige Konkurrenten fürchten schon, dass da kaum ein anderes Team mithalten kann. Aber auch das weist Töpfer zurück: „Wir gehen mit einer jungen Truppe in die kommende Saison. Da muss man immer mit Tiefen rechnen. Aber spannend wird es in jedem Fall.“

Von einem lockeren Saison-Ausklangspiel seiner SG Ratingen II bei der HSV Dümpten in der Handball-Verbandsliga will Rene Osterwind überhaupt nichts wissen. „Uns muss unbedingt noch einmal ein gutes Spiel gelingen“, sagt der Trainer, für den die letzten Monate schwer zu ertragen waren. Neun Niederlagen hagelte es zuletzt hintereinander und nach einer weiteren Pleite hat der 36-Jährige keinerlei Sehnsucht.

Dümpten, im Hinspiel 28:24 bezwungen, steht in der Tabelle als Zehnter je einen Platz und Rang besser. Also eine lösbare Aufgabe, sie muss nur ernst genommen werden. Dazu gibt es einige Gründe. Die Ratinger können diese Mülheimer überholen und endlich sollte wieder ein Auswärtssieg her. Die Auswärtsbilanz ist grausig. Es gab zwölf Spiele in fremden Hallen und nur in Solingen beim Saisonstart wurde gewonnen. Es folgten ausschließlich Pleiten, in der Regel waren sie unerträglich. Die Boverstraße ist eroberbar, und das sollten die SG-Cracks auch zeigen.