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TuS 08 Lintorf kann pro Spiel 160 Zuschauer zulassen

Handball, Verbandsliga : TuS 08 Lintorf kennt Wülfrath, aber nicht St. Tönis

Die Verbandsliga-Handballer des TuS 08 Lintorf streben am Samstag Heimsiege an. Für die Erste geht es um das Ausbauen und Bewahren der Weißen Weste, für die Zweite um die ersten Zähler der Saison.

Der TuS 08 Lintorf lädt wieder zum großen Heimspieltag der Handball-Verbandsliga: In Gruppe 1 empfängt die Erste Mannschaft den TB Wülfrath um 18 Uhr am Breitscheider Weg, in Gruppe 2 die Reserve um 20 Uhr die TS St. Tönis. Für beide Spiele hat der TuS 08 in seinem Corona-Hygienekonzept Platz für je 160 Zuschauer, je 25 Gäste-Fans dürfen rein.

Für die „Erste“ hofft Trainer Ralf Trimborn auf ein ansehnliches Spiel. „Wir dürfen wieder Harz benutzen, von daher denke ich, dass es besser wird als in der Vorwoche in Styrum. Von da haben die Jungs auch noch etwas gutzumachen.“ Mit dem eher mickrigen 18:15-Sieg ist Trimborn auch eine Woche später nicht zufrieden, letztlich zählen aber die zwei Punkte, die es dafür gab und die dadurch makellose Bilanz von 6:0 Punkten sowie die Tabellenführung. „Die Tabelle ist aber verzerrt“, gibt Trimborn zu bedenken, der große Favorit in der Liga, die HSG Bergische Panther II, hat erst ein Spiel bestritten. „So, wie die sich verstärkt haben, ist ihr Ziel ganz klar der Aufstieg“, sagt Trimborn. „Wir wollen oben mitspielen und dann schauen, was kommt.“

Dazu soll nun mit einem Heimsieg die Weiße Weste bewahrt werden. „In Wülfrath wurde letztes Jahr nicht so gut gespielt, die Spieler wollen also etwas gutmachen. Sie sind mit 3:1 Punkten gut gestartet und hatten, weil ihr Heimspiel gegen den TV Ratingen wegen der Kommunalwahl verlegt werden musste, eine Woche mehr zum trainieren und regenerieren. Ich erwarte einen motivierten Gegner und baue auf einen guten Aaron Hallfeldt bei uns im Tor.“

Im Anschluss versucht die Reserve, die ersten Verbandsliga-Punkte ihrer Geschichte einzufahren. „Wir müssen vor allem in der Anfangsphase besser werden“, fordert Trimborn. „In den ersten beiden Spielen sind wir mit einem 1:6 und 1:7 gestartet. Nach den jeweiligen Auszeiten gab es dann Gleichstand oder sogar Führung – es geht also. Wir müssen es nur von Anfang an tun.“ Über St. Tönis weiß er nicht allzu viel: „Das ist ja eine komplett neue Liga für uns, da ist es schwer, an Informationen zu kommen. Da läuft leider viel über Hörensagen.“

Wie immer hat Trimborn aus dem großen Kader die Qual der Wahl, wen er für das Spiel nominiert. „Wir haben ja immer vier jüngere und zwei ältere Spieler auf dem Feld, diese Mischung wollen wir auch beibehalten“, betont der Lintorfer Trainer. Von den Jüngeren dürften Max Wasse, Silas Müskens und Thierry Greday gesetzt sein, die Trimborn auf längere Sicht auch im Kader der „Ersten“ sieht. Beim Rest „muss ich sehen, wer mich in der Trainingswoche überzeugt“.