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Fußball: SSVg ohne Georg und Kawohl

Fußball : SSVg ohne Georg und Kawohl

Fußball-Landesligist SSVg Heiligenhaus erwartet nach geglücktem Saisonstart den FSV Vohwinkel. Trainer Bernd Wagner ist zuversichtlich, weil sein Kader in der Breite besser aufgestellt ist.

Die Welt von Bernd Wagner ist wieder in Ordnung. Seine Mannschaft ist mit zwei Siegen in die Saison gestartet, hat den Abstiegskampf des Vorjahres abgeschüttelt und neues Selbstbewusstsein getankt. "Natürlich wollen wir jetzt den dritten Sieg", sagt Bernd Wagner vor der Begegnung gegen den FSV Vohwinkel. Ist doch selbstverständlich.

Nein, ist es eben nicht, denn die Wuppertaler haben sich im Sommer gut verstärkt und zählen sicherlich zu den besseren Mannschaften in der noch stärkeren Liga. Und die Heiligenhauser müssen drei Stammspieler ersetzen. Neben dem gesperrten Stefan Kratofiel die Langzeitverletzten Matthias Georg (Kreuzbandriss) und Henning Kawohl. Der Verteidiger muss am Kahnbein operiert werden und wird damit wohl auch erst wieder nach der Winterpause zur Verfügung stehen.

Alternativen in der Offensive

Doch auch Trainer Bernd Wagner demonstriert gestiegenes Selbstbewusstsein. Er jammert nicht etwa darüber, dass ihm diese Leistungsträger nicht zur Verfügung stehen, sondern freut sich, dass sein Kader bis auf die drei wieder komplett ist. "Bisher konnten wir die Ausfälle gut kompensieren", sagt er und erklärt auch warum: "Wir sind in der Breite besser besetzt. Vor allem in der Offensive sind wir stärker besetzt, da haben wir jetzt einige Alternativen. Deshalb hoffe ich auch, dass wir einen knappen Sieg einfahren. Ob wir dann Erster, Zweiter oder Dritter sind, ist mir egal. Ich möchte nur nicht mehr unten in den Keller rein rutschen."

Nach den beiden Auftaktsiegen wird Wagner die Mannschaft nicht ändern, obwohl ihm mit Levent Olgun und Onur Dogru zwei weitere Akteure zur Verfügung stehen. "Die einen Rückstand haben, müssen jetzt eben im Training viel Druck machen, damit sie ihre Chance bekommen." Wie sehr ein geglückter Start das Selbstbewusstsein doch stärken kann.

(RP)