SSVg Heiligenhaus steckt noch im Abstiegskampf

Fußball : Landesligist Heiligenhaus ist noch nicht gerettet

Derzeit steht die SSVg auf dem 15. Tabellenplatz. Nur das bessere Torverhältnis schützt das Team von Imre Renji derzeit noch vor dem Gang in die Bezirksliga.

Christos Karakitsos, der 32 Jahre alte Torjäger der SSVg Heiligenhaus, zieht es in der kommenden Fußballsaison zum Bezirksligist FC Wülfrath. Doch vorher will er seine SSVg unbedingt in der Landesliga halten. „Das wollen wir alle“, betont der gelernte Spediteur mit griechischen Wurzeln. „Kein Fußballer auf der Welt will absteigen. Wir auch nicht. Was dann kommt, ist völlige Nebensache. Das ist uns eigentlich egal, das haben andere zu entscheiden.“ Für die nächste Partie geht es zur SG Holzheim.

Auch die Linksrheinischen, ein Aufsteiger, sind noch längst nicht gerettet, sie stehen zwei Punkte besser (Platz 13) und dürften bei einem Sieg gesichert sein. Heiligenhaus steht derweil auf Rang 15, der erste Nichtabstiegsplatz. Aber nur durch das bessere Torverhältnis vor dem ersten Kellerkind MSV Düsseldorf. „Holzheim hat gegen uns den Matchball, aber der verursacht keine Ängste“, sagt Karakitsos. „Das Heimspiel haben wir klar gewonnen. Aber es müssen noch sechs Punkte her, denn wie stark der MSV Düsseldorf auftrumpft, das haben wir selbst erlebt.“  VfL Jüchen und FSV Vohwinkel sind abgeschlagen und der DSC 99 als Schlusslicht schon lange. Aber wer wird der vierter Absteiger? Das Match in Holzheim wird einiges aufdecken.

Der nach Lintorf wechselnde Mustafa Kalkan ist nicht mehr dabei, er zog sich einen Rippenbruch zu, die Saison für ihn, beendet. Ebenso für den Japaner Hajo Yakumaru. Er erlitt einen Bänderriss im Knie. „Das sind zwei wertvolle Offensivspieler“, äußert Trainer Imre Renji. „Ich will mal sehen, wer sich über gute Trainingsleistungen dafür anbietet.“ Karakitsos hofft, diesmal wieder in der Startelf zu stehen, neben Ahmet Tepebas. Sonst wird sich an der Mannschaft, die gegen MSV Düsseldorf zuletzt grenzenlos enttäuscht hat, nicht viel ändern.

Erhebliche Sorgen könnten die beiden Holzheimer Angreifer Yannik Joosten (13 Tore) und Maurice Girke (22 Tore) bereiten. Sie zählen zu den besten Stürmern der gesamten Landesliga. Zum Abschluss kommt der VfR Fischeln an die Talburgstraße und dann freut sich Karakitsos auf die neue Aufgabe in Wülfrath. „Der Verein will aufsteigen und die Spieler wollen es auch. Ich möchte dabei als Leader vorne mitwirken.“ Für die Heiligenhauser – er wohnt auch in der Stadt – hat er bisher zwölf Tore geschossen und acht Tor-Vorlagen geliefert.

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