SSVg Heiligenhaus empfängt ASV Wuppertal zum Kellerduell der Bezirksliga

Fußball : SSVg stärkt nach bereits 20 Gegentoren die Abwehr

Die Heiligenhauser sind punktloses Schlusslicht der Bezirksliga und empfangen am Sonntag den ASV Wuppertal, der auch erst einen Saisonsieg einfahren konnte. Trainer Monrem Orahhou ist zuversichtlich, dass es nun aufwärts geht: „Unser Mannschaft hat sich ständig verbessert“, sagt er.

Was die lokalen Fußballexperten befürchtet haben, ist eingetroffen. In den ersten fünf Bezirksligaspielen konnte die SSVg Heiligenhaus nichts bestellen, musste reichlich Lehrgeld zahlen und steht punktlos am Tabellenende. Aber Trainer Monrem Orahhou wirft das nicht aus der Bahn. „Unsere Mannschaft hat sich ständig verbessert“, sagt der 44-Jährige, „und am Sonntag kann sie zeigen, dass sie fähig ist, in dieser Bezirksliga mitzuhalten.“ Der ASV Wuppertal kommt an die Talburgstraße (15 Uhr). Ebenfalls ein Kellerkind, auch ein Team, dass es ganz schwer haben wird, die Liga zu halten. Es hat aber drei Punkte auf dem Konto, denn SC Ayyildiz wurde am zweiten Spieltag auf dessen Anlage 6:2 bezwungen. Das war es schon, die letzten drei Spiele gingen klar verloren, und die 17 Gegentore dabei zeigen auf, wo es hapert: ganz klar im hinteren Bereich.

Wie bei der SSVg Heiligenhaus. Die kassierte schon 20 Gegentore in den fünf Spielen, aber Orahhou lässt auch das kalt: „Wir haben die Abwehr in dieser Woche verstärkt. Hassan Asrihi ist nun dabei, ein Heiligenhauser Junge, der letzte Saison in der Reserve gespielt hat. Hassan hätte damals auch im Landesliga-Team spielen können, aber er wollte es nicht. Dann war er fünf Wochen in der Heimat, in der Türkei, aber er ist topfit zurück. Genau diesen Spielertyp brauchen wir.“

Der Coach hat noch einen Defensiven verpflichtet: Silvester Nwakuna, 25, zuletzt beim FC Wülfrath aktiv. „Der Junge kommt aus Nigeria und ist nach Heiligenhaus gezogen. Dann hat er bei uns mittrainiert, und wir konnten gleich erkennen, dass er das Abwehrspiel bestens beherrscht. Damit ist unser Kader nun komplett, wir haben 24 Spieler. Das ist doch ordentlich“, sagt Orahhou.

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