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Sportkegeln: Sportkegler geben sich keine Blöße gegen den Aufsteiger

Sportkegeln : Sportkegler geben sich keine Blöße gegen den Aufsteiger

Der Heiligenhauser Bundesligist schlägt Union Gelsenkirchen deutlich 3:0 – auch die weiteren Teams des Klubs sind erfolgreich.

(MK) Trotz der traditionell extrem kurzen Weihnachtspause ließen sich die Heiligenhauser Sportkegler nicht aus dem Rhythmus bringen und fuhren gegen Aufsteiger Union Gelsenkirchen einen deutlichen 3:0-Sieg ein. Die Heiligenhauser zeigten sich ab der ersten Kugel gnadenlos und verdeutlichten ihrerseits die Ambitionen, dass diese Saison nun erst in die entscheidende Phase geht.

Am besten kam André Laukmann im neuen Jahr aus den Startlöchern (920 Holz). Marcel Grote ließ es hingegen ein wenig ruhiger angehen und kam auf 870 Holz. Nachdem Kerim Demirbag bei den letzten drei Partien ausgesetzt hatte – er befindet sich gerade mitten in der Hausbau-Phase – zeigte der sympathische Türke eine blitzsaubere Leistung und knackte ebenfalls die 900er Schallmauer (903).

Robin Holler legte derweil ordentliche 867 Holz auf die Bretter der Sportkegelanlage am Heljens Bad. Im Schlussblock veredelten dann Holger Parassini (898) und Marcel Schneimann (871) vollendeten den zu jeder Zeit ungefährdeten Sieg hochklassig seriös: 5329:4877, 57:21 in der Einzelwertung und somit 3:0 zu Gunsten des SK Heiligenhaus, lautete das Endergebnis.

Bei nur noch drei ausstehenden Spielen haben die Heiligenhauser die Playoffs fest im Blick. Am Samstag gastieren die Heljens Red Lions beim KSC Hüttersdorf. Die Saarländer werden alles daransetzen, das Spiel nicht zu verlieren, um die Chance zu wahren, die Abstiegsrunde vermeiden zu können.

Die zweite Mannschaft hatte derweil in Ihrem Spitzenspiel größere Mühe mit den Gästen aus Aachen-Knickertsberg. Zwar verhalf Holger Parassini der Mannschaft mit seinen 897 Holz zu einem Bilderbuchstart, Sicherheit brachte es seinen Teamkammeraden jedoch nicht. Drei unterdurchschnittliche Holzzahlen gaben den Aachenern die Möglichkeit, fleißig Einzelwertungen zu sammeln und sich so den begehrten Auswärtspunkt zu sichern.

Um ein Haar – um eine Einzelwertung – wäre es ihnen auch fast geglückt. Doch Matthias Simon (822) und Knut Martini (811) konnten im Schlussblock Schlimmeres verhindern. Somit ist die zweite Garnitur noch mitten im Aufstiegsrennen, sollte aber derartige Unachtsamkeiten in den verbleibenden drei Spielen tunlichst vermeiden.

Das Kegelwochenende endete am Sonntag dann noch überaus erfreulich. Die neu formierte vierte Mannschaft machte ihren Aufstieg einen Spieltag vor Saisonende mit einem deutlichen Heimsieg klar. „Wenn man sieht, mit welchem Eifer die Jungs bei der Sache sind, wie sie mehrmals die Woche beim Training sind und dann den halben Verein mit Aufstiegs-Shirts versorgen, da kann man als 1. Vorsitzender schon gehörig stolz sein“, berichtet Marcel Grote.

„Wir haben ja zu Saisonbeginn mit neuen Spielern und Strukturen einiges in Bewegung gebracht – fast 70 Leute auf der Weihnachtsfeier und solche schönen Erfolge bestätigen unser Bestreben, das Vereinsleben und den Zusammenhalt untereinander wieder zu stärken. Nach etwa einem halben Jahr kann dies erst der Anfang sein.“

Als „Aufsteiger“ durften sich feiern: Markus Bannscheidt, Michael Schendzielorz, Jan Maurer, Markus Hertel und Markus Kaufmann.