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Sonderprogramm des Landessportbundes in der Pandemie

Niederrhein : „Soforthilfe Sport“ ist zu zwei Dritteln ausgeschöpft

Im Sonderprogramm des Landessportbundes NRW standen für die rund 18.000 Sportvereine rund zehn Millionen Euro als „Soforthilfe“ zur Verfügung, mehr als sieben Millionen wurden inzwischen bereits abgerufen.

Die Tausender-Marke ist überschritten, der Fördertopf bereits mehr als zwei Drittel geleert: Im Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ für die 18.000 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen wurden seit dem Start Mitte April mittlerweile 1036 eingereichte Anträge von 718 Vereinen bewilligt, somit sind insgesamt rund 7,08 Millionen Euro der zur Verfügung gestellten zehn Millionen Euro verteilt. Die ausbezahlten Beträge bewegen sich zwischen der – bislang achtmal ausgeschütteten – Obergrenze von 50.000 Euro sowie bescheidenen 54 Euro. Im Durchschnitt wurden nach ausschließlicher Online-Abwicklung über das Förderportal des Landessportbundes NRW etwa 6832 Euro pro Antrag überwiesen.

„Der erneute Lockdown bedeutet für viele Sportvereine den Verlust wichtiger Einnahmequellen aus dem Spielbetrieb, Turnieren und sonstigen Veranstaltungen. Mit der Soforthilfe können wir den Vereinen, die dadurch in existentielle Not geraten, wirksam helfen und ihnen eine Brücke ins nächste Jahr bauen“, sagt LSB-Vorstandsvorsitzender Christoph Niessen. „Hoffen wir, dass wir bald wieder miteinander Sport treiben und uns persönlich begegnen können“, ergänzt Staatssekretärin Andrea Milz.

Bis 15. März läuft die vierte Antragswelle für notleidende Sportvereine sowie Bünde oder Fachverbände, die in ihrer Bewerbung einen durch die Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass nachweisen müssen. Wichtig: Vereine, die zuvor bereits eine Soforthilfe erhalten haben, können sich erneut um einen Zuschuss bewerben.

Info Die Anträge gehen an: https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite. Schriftliche Anträge sind nicht möglich.

(RP)