Lokalsport: SGR bastelt an neuer Mannschaft

Lokalsport: SGR bastelt an neuer Mannschaft

Das Löwenrudel bekommt in der nächsten Saison ein anderes Gesicht.

Noch ist die Saison der SG Ratingen in der Handball-Regionalliga in vollem Gange. Doch hinter den Kulissen wird bereits fleißig die neue Spielzeit geplant. Geschäftsführer Bastian Schlierkamp und Trainer Khalid Khan haben die Mängel innerhalb der Mannschaft erkannt - und an diesem Punkt angesetzt.

Vor allem die fehlende Leidenschaft beklagt Khan in schöner Regelmäßigkeit. Weswegen nicht überraschend ist, dass neue Spieler kommen, denen das Wort "Kampfgeist" nicht fremd ist. Christian Mergner ist so einer, der bullige Kreisläufer wurde zu Jahresbeginn aus Langenfeld geholt. Auch Ole Völker passt in dieses Bild. "Er ist sehr athletisch, sehr ehrgeizig und wollte gerne zu uns", sagt Schlierkamp. "Vor allem klaut er in der Abwehr viele Bälle. So einen brauchen wir." Völker wird im linken Rückraum spielen und verfügt, obwohl er nicht zu den größten Rückraumspielern gehört, über einen gefährlichen Wurf. In dieser Saison spielt er noch für die Reserve des Bergischen HC. "Im Hinspiel hat er uns acht Tore eingeschenkt. Ich wollte ihn schon vor dieser Saison haben, das hat leider nicht geklappt", erklärt Schlierkamp. "Um so glücklicher bin ich, dass wir ihn jetzt für zwei Jahre holen konnten."

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Heute soll die nächste Verpflichtung über die Bühne gehen, dann wird ein junges Talent am Kreis unterschreiben. Außerdem hofft man bei der SG immer noch auf die Kontakte von Ace Jonovski. Der mazedonische EM-Teilnehmer lässt seine Kontakte spielen und versucht, Hochkaräter aus seiner Heimat an die Gothaer Straße zu locken. "Da warten wir gerne noch ein wenig ab", sagt Schlierkamp. "Insgesamt führen wir viele Gespräche, es gibt aber noch keine finalen Ergebnisse."

Klar ist auch, dass einige Spieler gehen werden. "Wenn der Trainer auf gewisse Dinge wert legt, setzen wir diese auch um", betont Schlierkamp. Einen Abgang hätte der Trainer aber gerne vermieden: Carsten Jacobs wird nach der Saison zum BTB Aachen wechseln. Bislang fuhr der Rückraumspieler immer mit Simon Breuer aus Aachen zum Training - die Möglichkeit fällt in der neuen Saison jedoch weg. "Das ist einfach zu viel Fahrerei für ihn. Wir haben versucht, da was zu drehen, aber Aachen näher an Düsseldorf rücken kann ich leider nicht", sagt Schlierkamp.

(RP)