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Neujahrslauf: Senkrechtstarterin Rothe

Neujahrslauf : Senkrechtstarterin Rothe

Beim 29. Neujahrslauf wurde die Angestellte der Lufthansa zum zweiten Mal schnellste Ratingerin. Dabei läuft die 30-Jährige erst seit dem Jahr 2005 in einem Verein. Bei den Männern siegte Alexander Großmann.

Inga Rothe kann man getrost als Senkrechtstarterin bezeichnen, nachdem sie gestern schnellste Ratingerin beim 29. Neujahrslauf wurde. Denn obwohl sie erst seit 2005 einem Verein, dem ASC Düsseldorf, angehört, wurde sie bereits im Jahr 2006 auf Anhieb die schnellste Dumeklemmerin über die 10 000 Meter durch die Innenstadt. "Ich wollte zwar schneller sein, aber nachdem ich Ende März einen Fersenbruch hatte und ein halbes Jahr nicht trainieren konnte, bin ich doch noch ganz zufrieden", sagte Rothe. Zumindest bekam sie zum zweiten Mal von der Sparkasse ein Sparbuch mit 150 Euro Siegprämie, meinte dazu aber lachend: "Das hält erfahrungsgemäß nicht lange."

Die heute 30-Jährige begann 1998 mit dem Laufsport, denn: "Ich arbeite bei der Deutschen Lufthansa als Bodenpersonal und brauchte ein bisschen Abwechslung." Daraus entwickelte sich eine Laufbegeisterung, denn drei bis fünf Mal pro Woche Training absolviert man nur, wenn man den Sport auch gerne macht. "Ich bin früher viel geschwommen und habe auch Tennis gespielt", erzählte Rothe, die nun ihr Herz aber an das Laufen verloren hat. Auch Marathondistanzen sind kein Problem, ihre Bestzeit beziffert sie mit 3:32 Stunden. Auch keine schlechte Zeit, wenn man bedenkt, dass sie erst seit acht Jahren Erfahrung im Laufen sammelt, aber Rothe ist eben eine Senkrechtstarterin.

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Bei den Herren herrschte dagegen im Ziel Verwirrung. Streckensprecher Burkhard Swara hatte im stadtinternen Vergleich den Vorjahressieger Wolfgang Lenz vorne gesehen, Robert Jäkel vom TuS Breitscheid, den Lenz als "harten Konkurrenten" ausgemacht hatte, warnte aber: "Das stimmt nicht, da ist noch einer schneller". Jäkel behielt Recht: Alexander Großmann vom SFD 75 wohnt ebenfalls in Ratingen und war 13 Sekunden schneller als Lenz, der für das Team "rhein-marathon Düsseldorf" startete. Zufrieden war Lenz mit seiner Zeit dennoch.

(RP)