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Rot-Weiß Lintorf verliert im Test gegen Ratingen 04/19 II mit 1:3

Fußball, Kreisliga A : Rot-Weiß Lintorf muss zweigleisig planen

Rot-Weiß Lintorf weiß, dass es im Abstiegskampf der Kreisliga A hart wird, immerhin könnten bis zu sechs Mannschaften absteigen müssen. Aber der Traditionsverein will kämpfen. Am Trainerstab wird es wohl keine Änderungen geben.

Am Wochenende trugen die Kreisliga-A-Fußballer von Rot-Weiß Lintorf an der heimischen Jahnstraße ein Trainingslager aus. Und damit zeigte sich Cheftrainer Theo Momm durchaus zufrieden. „Es war doch vor der Saison schon klar, dass es nur um den Klassenerhalt gehen kann“, so der 52 Jahre alte Berufssoldat. „Dass wir jetzt nach dem Hinrundenende unten drin stecken, beunruhigt niemanden. Aber wir werden kämpfen. Wir werden alles geben, um die Kreisliga A zu halten.“ Die Rückrunde in dieser 20er-Liga beginnt am 6. Februar, der erste RWL-Gegner sind auswärts die Sportfreunde Gerresheim.

Bis dahin werden noch einige Freundschaftsspiele bestritten. Das erste im neuen Jahr ist schon ausgetragen, Ratingen 04/19 II war an der Jahnstraße zu Gast, die Lintorfer unterlagen 1:3. Die Tore des Bezirksligisten schossen Frederik Schulze und zweimal Philipp Schultz, der selbst aus der RWL-Jugend stammt. Jean-Pierre Kutzen schoss das Hausherren-Ehrentor kurz vor dem Ende (86.). Momm sagte dazu: „Die Ratinger waren einen Tacken besser. Sie wussten jedenfalls ihre Chancen zu nutzen, aber wir hielten ordentlich mit.“ Er setzt nun auch schon auf den A-Jugend-Torwart Alexander Endres, von dem er große Stücke hält: „Der Junge ist ein echtes Talent. Wir werden ihn fördern und auch regelmäßig einsetzen.“

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In dieser Kreisliga A können übrigens, wenn es unglücklich läuft, bis zu sechs Mannschaften absteigen. Demnach beträgt der RWL-Rückstand zum wirklich rettenden 14. Tabellenplatz, dort steht übrigens ausgerechnet Gerresheim, sechs Punkte. Nach diesem Auswärts-Match wissen die Rot-Weißen jedenfalls schon etwas genauer, wie es um ihre Rettungsmission so aussieht.

In jeden Fall plant der Verein schon zweigleisig. Sollte am Ende der Abstieg stehen, wirft es den Traditionsverein nicht aus der Bahn. „Wir setzen uns in Kürze zusammen – mit Klaus Brügel und Frank Adamek aus dem Vorstand, zudem mit meinem Co-Trainer Richy Spelter. Und dann beraten wir, wie es weitergehen kann.“ Es sieht also danach aus, dass am Trainerstab auch beim Abstieg nichts geändert wird. Und dass diese beiden Lintorfer Urgesteine auch das Schiff nicht verlassen werden, steht längst fest.