Tennis-Regionalliga Erster Showdown am Götschenbeck

Ratingen · In der Tennis-Regionalliga der Herren 50 empfängt der Ratinger TC Grün-Weiß am Samstag die TG Blau-Weiß Quelle Bielefeld, die ehemalige Weltklassespieler wie Thomas Muster oder Goran Ivanisevic in ihrem Kader hat.

Das Team der Herren 50 des Ratinger TC erwartet Samstag Bielefeld.

Das Team der Herren 50 des Ratinger TC erwartet Samstag Bielefeld.

Foto: Daniel Meier

Die Favoriten der Tennis-Regionalliga der Herren 50 haben sich bislang keine Blöße gegeben: Der Ratinger TC Grün-Weiß führt die Tabelle nach vier Siegen aus vier Spielen vor dem SC Hörstel und der TG Blau-Weiß Quelle Bielefeld, die ebenfalls 8:0 Punkte aufweisen, aufgrund der besseren Bilanz bei den Matchpunkten an. Eine Serie wird am Samstag ab 13 Uhr enden, denn dann kommt es am Götschenbeck zum ersten großen Showdown, wenn Bielefeld beim RTC gastiert. „Hier wird eine Vorentscheidung um den Titel des Westdeutschen Meisters fallen“, glaubt RTC-Teamkapitän Marc Pradel.

Er wird vermutlich Bestbesetzung stellen können, doch ob das gegen die Gäste reicht, muss sich zeigen, Denn die von Ralf Weber, dem ehemaligen Turnierdirektor der früheren Gerry-Weber-Open, zusammengestellte Bielefelder Mannschaft liest sich wie das „who is who“ ehemaliger Weltklassespieler: Unter den ersten zwölf Spielern der Meldeliste befinden sich zehn ehemalige Top-100-Akteure der Weltrangliste. Mit Thomas Muster ist sogar eine ehemalige Nummer eins im Kader. Weiterhin ist Goran Ivanisevic, ehemaliger Wimbledonsieger und Nummer zwei der Weltrangliste sowie derzeitiger Coach von Novak Djokovic, gemeldet. Insgesamt haben die Spieler aus Bielefeld in ihrer aktiven Zeit 15 Grand-Slam-Titel sammeln können.

Welche der ehemaligen Weltklassespieler tatsächlich zum Einsatz kommen, ist ungewiss. Zumal sie teilweise derzeit als Trainer aktuelle Spitzenspieler betreuen und daher die Reise nach Ratingen eventuell nicht antreten können. Pradel hofft, dass nicht alle Bielefelder zur Verfügung stehen und die Ratinger so den Sieg erringen können. „Unsere Meldung ist zwar nicht so namhaft, aber viele unserer Spieler sind noch regelmäßig im Turniergeschehen aktiv. Das könnte ein Vorteil sein“, hofft Pradel. Zuschauer sind am Samstag am Götschenbeck bei freiem Eintritt sehr willkommen.

(ame/RP)
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