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Ratinger Ice Aliens empfangen Dinslakener Kobras

Eishockey, Regionalliga : Aliens testen ihre Spieler bis zu viermal pro Woche

Bei den Ratinger Ice Aliens normalisiert sich die Trainingsbeteiligung. In der Eishockey-Regionalliga zählt nun jeder Punkt. Am Freitag empfangen sie den Tabellenzweiten Dinslakener Kobras, am Sonntag geht es nach Neuss.

Die Reihen der Ice Aliens füllen sich, die Trainingsbeteiligung hat wieder normale Züge angenommen. Timothy Tanke, der nach einer Verletzung am Ellenbogen genäht wurde, ist wieder auf dem Eis. Zwar mussten sich zwei Spieler des Eishockey-Regionalligisten in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, doch die Quarantänefrist ist mittlerweile abgelaufen und die Spieler sind wieder im Training. Das Hygienekonzept der Ice Aliens sieht vor, dass die Spieler drei- bis viermal wöchentlich getestet werden.

Auch in Dinslaken, beim Gegner am heutigen Freitag (20 Uhr, Sandbach) wurden Spieler positiv getestet, Stand gestern war die Austragung der Partie jedoch nicht gefährdet. Mit einem Sieg und einer Niederlage zeigen die Ice Aliens eine ausgeglichene Bilanz gegen die Kobras. Die Dinslakener haben sich in dieser Saison sehr gut entwickelt und mussten sich bisher nur Ratingen und Duisburg geschlagen geben. Damit stehen sie zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz. Auch nach einer 0:5-Niederlage in Duisburg setzt Trainer Vanek alles daran, den aktuellen Tabellenführer zu stürzen. Dabei sind die Kobras auf fremde Hilfe angewiesen, denn Duisburg hat mit einem Punkt Vorsprung ein Spiel weniger ausgetragen. Die Ice Aliens müssen sich also auf ein starkes und motiviertes Team einstellen, ähnlich wie in der ersten Begegnung. Damals gewannen die Kobras mit 7:3 auf heimischem Eis.

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Am Sonntag reisen die Ice Aliens nach Neuss. Der NEV ist in dieser Saison arg gebeutelt, hatte zuletzt sechs Corona-Fälle, hinzu kamen noch weitere verletzte Spieler. Diese Situation brachte dem Team eine Zwangspause von zweieinhalb Wochen ein. Die Genesenen kehren nun nach und nach zurück, doch am vergangenen Wochenende standen Trainer Geisler nur 13 Feldspieler zur Verfügung, die sich tapfer gegen die Kobras wehrten. Es bleibt also abzuwarten, wie die Mannschaft des NEV aussieht.

Die Aliens haben den dritten Tabellenplatz noch nicht aufgegeben und können es aus eigener Kraft schaffen, diesen zurückzuerobern. Allerdings wird das kein leichtes Unterfangen, denn es stehen noch zwei Spiele in Duisburg und eines in Dinslaken an. Da zählt jeder Punkt, auch gegen Neuwied, das Anfang Februar noch einmal nach Ratingen kommt.

(RP/ame)