Ratingen braucht für den Aufstieg ein Triathlon-Wunder

Triathlon : Ratingen braucht für den Aufstieg ein Triathlon-Wunder

(seg) Das Triathlon Team Ratingen 08 war kurz vor dem Saisonende gleich mehrfach im Einsatz. Die Herren-Teams traten in der NRW-Liga und der Landesliga Mitte in Hückeswagen an — die Erste, um den Aufstieg in die Zweite Liga zu schaffen, die Zweiten, um ein solides Jahr zu Ende zu bringen.

Die Damen schwitzten dagegen in Krefeld im Kampf um den Liga-Erhalt. Besonders erfolgreich waren allerdings Lennard Böge und Steffi Schmidt, denn sie holten Gold und Silber bei den NRW-Meisterschaften.

Cheftrainer Georg Mantyk sah sich nach diesem vollen Wettkampf-Wochenende mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, denn seine Schützlinge mussten unter anderem zwei bittere Niederlagen einstecken. In Krefeld reichte die gute Leistung von Nadine Böger, Melanie Hascke und Joanna Wolf nicht, um gegen starke Konkurrentinnen das rettende Ufer zu erreichen. Nadine Böger benötigte als Beste ihres Teams 2:33:21 Stunden für 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. Am Ende landeten sie in der Gesamtwertung auf Platz 13. „Die drei haben wirklich einen Super-Wettkampf geliefert“, fand Coach Mantyk. Dass es nicht zum Klassenerhalt reichte, bedauerte er – wie auch die Tatsache, dass die NRW-Liga Herren wohl ihre Aufstiegschancen verspielten.

Über die Mitteldistanz von 2000 Metern Schwimmern, 70 Kilometern Radfahren und 21 Kilometern Laufen traten Lukas Rühlemann, Alexander Gossmann, Lennard Böge und Christoph Jaross an. Schnellster Starter des Teams war Rühlemann, dessen 4:05:38 Stunden ihm den 15. Platz in der Einzelwertung bescherten und ihn auf den starken vierten Platz in der Altersklasse 20 brachten. Lennard Böge sicherte sich mit 4:23:12 Stunden den NRW-Meistertitel der Junioren.

In der Gesamtwertung jedoch landete das Ratinger Team auf Rang acht. Um mit dieser Platzierung beim Ligafinale in Xanten am 1. September noch den Aufstieg in die 2. Liga zu schaffen, müsste schon ein Triathlonwunder geschehen, urteilte Mantyk: „Den Aufstieg können wir wohl abhaken.“

Die Leistungen der Landesliga-Mannschaft fand Mantyk dagegen unter dem Strich sehr erfreulich: „Platz sechs ist unser bestes Saisonergebnis und ein schöner Abschluss.“ Nach vier Wettkämpfen ist die Meisterschaft in dieser Liga beendet, die die Ratinger auf Gesamtrang neun solide abschließen. Leon Vollstedt, Daniel Held, Frank Ferling und Maurice Müller traten als Quartett an und absolvierten 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren sowie fünf Kilometer Laufen. Nachwuchsmann Vollstedt, der kurzfristig eingesprungen war, schaffte in 1:08.10 Stunden Rang sieben der Liga-Einzelwertung.

Einen hevorragenden zweiten Platz schaffte derweil Steffi Schmidt in der Altersklasse 40 mit insgesamt 4:50:06 Stunden. Sie sicherte sich mit dieser Zeit in der Wertung der NRW-Meisterschaften verdient die Silbermedaille.

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