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Ratingen 04/19 II, SSVg Heiligenhaus und SV Hösel sind gefordert

Fußball : Bezirksligisten wollen was aufs Konto

Die SSVg Heiligenhaus spielt daheim gegen Aufsteiger Bayer Wuppertal und will nicht wieder die erste Halbzeit verschlafen. Ratingen 04/19 II und der SV Hösel müssen auswärts ran.

In der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 3 empfängt die SSVg Heiligenhaus am Sonntag (15.15 Uhr) Aufsteiger Bayer Wuppertal, der wie der Gastgeber mit je einer Niederlage und einem Sieg gestartet ist. Nachdem der SSVg am vergangenen Wochenende mit dem 4:1 beim SC Ayyildiz der erste Saisonsieg gelungen ist, will man jetzt auch daheim punkten – anders als beim 3:5-Spektakel zum Auftakt gegen den ASV Mettmann. „Da haben wir die erste Halbzeit verschlafen, das wollen wir nicht nochmal“, betont SSVg-Trainer Monrem Orahhou, der mit Thilo van Schwamen (verletzt) und Erkan Güvenarslan (Urlaub) allerdings zwei wichtige Spieler ersetzen muss. Zudem erwartet er mit Wuppertal einen Gegner, der „die Euphorie des Aufstiegs und eine starke Mannschaft hat“. Doch auch seinem Team bescheinigt er gutes Potenzial und verspricht: „Wir werden alles daransetzen, die Punkte zu Hause zu behalten.“

Ähnlich torreich und mit wechselhafter Punkteverteilung verliefen die ersten beiden Saisonspiele für Nachbar SV Hösel in der Gruppe 1, dem nach einer 4:3-Auftaktpleite in Rommerskirchen am heimischen Neuhaus ein 2:1-Erfolg gegen Wevelinghoven gelang. Am Sonntag (15.30 Uhr) geht es für die Blau-Weißen erneut auf die andere Rheinseite, zum Mitaufsteiger Novesia Neuss, der noch ohne Punkt ist, dafür aber schon acht Gegentore gefangen hat. „Davon lassen wir uns aber nicht blenden“, verweist SVH-Coach Senad Hecimovic darauf, „dass in der Bezirksliga jede Mannschaft ihre Qualitäten hat“. In Neuss erwarte die Höseler eine besondere Atmosphäre – in einer Art Käfig. „Man hat uns gesagt, in den dürfen nur 50 Leute rein, nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, womit sich für die Anhänger eine frühe Anreise empfiehlt. Doch nicht nur die Örtlichkeit, auch die dortige Mannschaft ist für die Höseler Neuland. „Das wird eine Wundertüte“, so Hecimovic, der womöglich auf seinen Spielmacher Marco Laufmann verzichten muss (Trainingsverletzung). In jedem Fall werde der SVH-Trainer auf Sieg spielen, denn „wir können nur auf Sieg spielen“.

Erst ein Spiel und noch keinen Punkt hat die „Zweite“ von Germania Ratingen nach der unglücklichen 0:2-Heimniederlage gegen Gnadental. Nun geht es zum TV Kalkum-Wittlaer (Sonntag, 15.30 Uhr), der nach zwei deftigen Pleiten das Tabellenende ziert. „Dass wir noch nichts Zählbares haben, wollen wir schnellstmöglich ändern“, bekräftigt 04/19-Trainer Peter Köppen. Dass auch der kommende Gegner noch nichts auf der Habenseite hat, sei für ihn „Schall und Rauch“. Vor dem Gang in die Nachbarschaft ist sein Team von Personalsorgen geplagt, denn neben Kevin Schimanski, Philipp Schultz, Oliver Münzer und Patrick Gawliczek Rodriguez fällt auch der gegen Gnadental verletzte Kris Leipzig aus. Trotzdem sieht Köppen in seiner Mannschaft genügend Konkurrenzkampf und Schlagkraft, um am Sonntag „was aufs Konto zu bekommen“.