Ratingen 04/19 II fährt in der Bezirksliga zum VfL Benrath

Fußball : Klein ist zuversichtlich vor der Partie in Benrath

Der junge Torwart Jan-Luca Klein hat sich bei Ratingen 04/19 II gemacht und will die gute Auswärtsserie in der Bezirksliga beim VfL Benrath fortsetzen: In den letzten vier Partien auf fremden Plätzen blieben die Ratinger unbesiegt und schossen dabei 16 Tore.

Als es beim Saisonstart für Jan-Luca Klein, den neuen Fußball-Torwart von Ratingen 04/19 II, nicht auf Anhieb so lief wie erhofft, da stellte sich der neue Trainer Christian Höfer mit voller Breite vor seinen jungen Keeper. „Ich kenne Luca schon viele Jahre“, sagte Höfer bereits im Spätsommer. „An ihm werden wir viel Freude haben. Luca ist enorm ehrgeizig, er bringt erhebliches Talent mit, er ist erst 21. Wir alle können froh sein, dass wir ihn hierhin holen konnten.“ Der junge Trainer sollte recht behalten. Die Bezirksliga-Rückrunde ist nun eingeläutet, die Ratinger haben die Abstiegsplätze in gewisse Entfernung gebracht (fünf Punkte Vorsprung) und nun, im letzten Spiel des Jahres, am Sonntag beim VfL Benrath, Anstoß an der Karl-Hohmann-Straße ist um 14.15 Uhr, da bietet sich die Riesenchance, die Platzierung im Mittelfeld weiter zu festigen. Mit Jan-Luca Klein im Tor, darüber wird überhaupt nicht diskutiert.

Der VfL Benrath belegt den ersten Nichtabstiegsplatz (Rang 14), er steht vier Punkte hinter den Ratingern. Für sie besteht eine Riesenchance, die Nöte des VfL zu vergrößern und selbst weiter nach oben vorzudringen. „Genau das ist unser Plan“, betont Klein. „Auswärts spielen wir stärker als daheim, warum, ist uns eigentlich unklar. Aber egal,  diese Hürde Benrath wollen wir nehmen und den Punkte-Abstand nach dorthin vergrößern. Dass wir jeden in dieser Bezirksliga schlagen können, haben wir mehrfach unter Beweis gestellt.“ Das Hinspiel gewann seine Truppe klar mit 4:2.

Der 21-Jährige ist ein Velberter Junge, er wohnt dort bei seinen Eltern, und ist im elterlichen Geschäft, einer Versicherungsagentur, beschäftigt. Bei der SSVg Velbert wurde er groß, spielte aber auch einige Jahre in der Jugend des Wuppertaler SV. Da war Christian Höfer schon sein Trainer, der Kontakt brach nie ab, und als dessen Anruf kam, nach Ratingen zu wechseln, da ging alles schnell über die Bühne. Denn bei seinen letzten Stationen FSV Vohwinkel und SSVg Velbert fühlte er sich nicht wohl. „Da war ich ungemein froh, dass Ratingen auf mich zukam“, so der junge Keeper. Sein Torwart-Trainer Manni Mailath hat ihm in den sechs Monaten, in denen die beiden nun zusammenarbeiten, viel beigebracht. Nach Benrath fahren die Ratinger jedenfalls berechtigt mit breiter Brust, denn in den letzten vier Auswärtsspielen blieben sie unbesiegt und schossen dabei beachtliche 16 Tore.