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Oberliga: TV Angermund tritt beim LTV Wuppertal an

Handball : TVA hofft dank Gensch und Merten

In der Handball-Oberliga muss der Drittletzte TV Angermund zum Tabellendritten LTV Wuppertal. Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt schöpfen die Gäste durch die ansteigende Form von Spielmacher Martin Gensch, und auch Nico Merten ist zurück, wenn auch noch nicht spielfähig.

Es gibt beim TV Angermund zwei Hoffnungspunkte, dass es verstärkt in die Endphase der Handball-Oberliga geht. Denn Martin Gensch, über Jahre der große Spielgestalter mit ständiger Torgefahr, kommt so langsam nach achtmonatiger Verletzungspause (Wurf­arm) wieder an seine alte Form heran. Das will zumindest sein Kumpel, Torjäger Patrik Ranftler, im Training genau erkannt haben. „Martin verbessert sich ständig“, sagt der 30-jährige Linkshänder. „Wir haben eigentlich noch acht Endspiele. Martin fehlte uns in der Hinrunde an allen Ecken und Enden. Mit ihm in alter Form lassen sich die Angriffe ganz anders vortragen.“

Und dann freut sich Ranftler auf einen weiteren Kumpel, der in der Endphase noch einmal angreifen kann: Nico Merten. Der angehende Lehrer ist aber erst am Mittwoch nach langem Auslandsaufenthalt (Australien, Bali) wieder in Deutschland gelandet, vorerst ist nur Training angesagt. „An einen Einsatz ist erst in den letzten drei oder vier Saisonspielen wieder zu denken“, so Ranftler. „Auf jeden Fall ist der Nico wieder bei uns, das beruhigt schon.“

Am Sonntag (17 Uhr) steht der TVA, Drittletzter, fünf Punkte vor dem Keller stehend, vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Es geht zum Tabellendritten LTV Wuppertal, der zuletzt alles aus dem Weg räumte (7:1 Punkte) und unvermindert zu Tabellenführer Wölfe Nordrhein schielt. Dessen Vorsprung beträgt vier Punkte, acht Spiele stehen noch aus, in Wuppertal gibt es also nichts zu verschenken. Allerdings hat der auswärts unbesiegte LTV bereits zwei Heimspiele in den Sand gesetzt: gegen Borussia Mönchengladbach und die Wölfe. Der TVA war zuletzt zwei Wochen spielfrei, an Karneval und gegen die nicht angetretenen Mettmanner, aber Torwart Matthias Jakubiak ist sich sicher, dass diese Pause der Form nicht geschadet hat. So sieht das auch Trainer Julian Duval: „Es konnten einige Wehwehchen auskuriert werden, alle sind gut drauf, und wenn unsere Abwehr gut steht, sollte eine Überraschung durchaus möglich sein.“