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Fußball: Michael Schneider fungiert wieder als Co-Trainer

Fußball : Michael Schneider fungiert wieder als Co-Trainer

Karl Weiß ist wieder da. Der Trainer von Ratingen 04/19 hatte sich noch ein paar Tage Urlaub gegönnt. Aber das konnte er ruhigen Gewissens, denn Michael Schneider fungiert in dieser Saison wieder als Co-Trainer.

Der Diplom-Sportökonom, Inhaber der Trainer-A-Lizenz, hatte in der vergangenen Saison ein Jahr pausiert, um sich auf das erste Staatsexamen in Jura vorzubereiten. Auch das hat er bestanden und freut sich, nun auch wieder etwas mehr Zeit für die Fußballer zu haben.

Mittwoch erstes Testspiel in Tiefenbroich

Am Mittwoch bestreiten die Ratinger ihr erstes Testspiel. 17 Tage nach dem Trainingsauftakt empfangen sie um 19 Uhr an der Sohlstättenstraße in Tiefenbroich Kettwig 08. Die Essener sind seit ihrer Vereinsgründung vor drei Jahren in Meisterschaftsspielen ungeschlagen und souverän in die Kreisliga A aufgestiegen. Mittelfristig wollen sie in die Landesliga aufsteigen. Karl Weiß, der lange beim FSV Kettwig tätig war, den es inzwischen nicht mehr gibt, sagte das Spiel natürlich gerne zu.

Torjäger Özkaya von der Hochzeitsreise zurück

Am heutigen Training, das wegen des Mehrkampf-Meetings wieder auf der Anlage an der Gothaer Straße in West stattfindet, nimmt erstmals auch Onur Özkaya teil. Der 21 Jahre alte Torjäger, der vom VfR Fischlen kommt, war auf Hochzeitsreise in der Türkei. "Das war aber mit dem Trainer und dem Vorstand abgesprochen", sagt der Vorsitzende Jens Stieghorst.

Homberger Ünal im Probetraining

Schon seit einigen Tagen absolviert Ramazan Ünal ein Probetraining. Der 23 Jahre alte Linksfuß spielte beim VfB Homberg. "Die Entscheidung fällt erst nach dem Turnier in Heiligenhaus", sagt Stieghorst.

Weiterhin Unklarheit über die kommende Saison

Sicher ist, dass die NRW-Liga in ihre letzte Spielzeit geht. Diese Klasse wird aufgelöst. Unter der ersten, zweiten und dritten Liga gibt es künftig wie bisher die Regionalliga. Doch darunter soll es eine Oberliga geben. Ihr gehören die Absteiger aus der NRW-Liga an sowie die dafür qualifizierten Niederrheinligisten. Doch noch ist völlig offen, wie viele Vereine sich dafür qualifizieren — sechs, elf oder gar alle? In den nächsten zwei Wochen dürfte der Westdeutsche Fußballverband die Bedingungen nennen. Inzwischen soll es sogar einen Plan geben, dass die Oberliga eine Saison mit 20 oder mehr Vereinen spielen wird.

(RP)