Volleyball Metzner nach Meniskusoperation wieder dabei

Volleyball · Die SG Ratingen/Düsseldorf startet heute mit einem Heimspiel gegen SV Bayer Wuppertal II in der Volleyball-Regionalliga in die Rückrunde (Anpfiff 19 Uhr, Halle an der Wiesenstraße).

In ihrer ersten Saison in der dritten Liga überwinterten die Ratinger unter anderem dank einer unglaublichen Serie von sechs Siegen in Folge auf einem hervorragenden fünften Platz. Nun kommt Wuppertal. In der Hinrunde musste sich das Team von Trainer Daniel Reitemeyer nach 2:1-Satzführung der routinierten Mannschaft der Bergischen noch mit 2:3 geschlagen geben. Umso schmerzlicher wurde die knappe Niederlage durch die Verletzung von Außenangreifer und Leistungsträger Jan Schulz, der im dritten Satz unglücklich umknickten und mit einer Bänderdehnung das Spiel nicht beenden konnte.

Auch vor dem bevorstehenden Rückspiel gegen Wuppertal wird Trainer Reitemeyer von Personalproblemen geplagt. Mittelblocker Lars Lindstaedt befindet sich zur Zeit noch im Urlaub und wird ebenso wie der verletzte Diagonalangreifer Daniel Sieber nicht zur Verfügung stehen. Auch der Einsatz von Mittelangreifer und Kapitän Marc Piskun ist aufgrund von Rückenbeschwerden unwahrscheinlich.

Dann kommen drei dicke Brocken

Umso schwerer wiegen die Verletzungen und Ausfälle anbetracht der nächsten Begegnungen, die die SG zu absolvieren hat. Mit Aachen, Münster und Gievenbeck warten die erst-, zweit und drittplazierten der Regionalliga – in der Hinrunde holten die Spieler um Kapitän Marc Piskun keine Punkte aus diesen drei Spielen. "Die Spiele, die wir gewinnen müssen, kommen erst später in der Saison. Aber ich bin mir sicher, dass wir mit dem nötigen Quäntchen Glück diesmal einen der Favoriten ärgern können, die Qualität haben wir in jedem Fall", so Reitemeyer.

Ins Team zurückgekehrt ist dagegen Außenangreifer Mike Metzner, der nach seiner Meniskusoperation im Dezember zum Beginn der Woche wieder ins Training eingestiegen ist. "Dass Mike wieder mit dabei ist, tut der ganzen Mannschaft gut. Gerade weil wir zur Zeit personell so dünn besetzt sind", sagt Reitemeyer. Trotz der Personalsorgen bleibt er zuversichtlich: "Das wird ein ganz enges Spiel, das wir aber in jedem Fall gewinnen können, Personalprobleme hin oder her."

(hui)
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