Mach's noch einmal, Kaya Kara

Kaya Kara war schon einmal Trainer von Trabzonspor Heiligenhaus – im Sommer 2008. Damals war der Verein gerade umgesiedelt, hatte Wuppertal den Rücken gekehrt und in Heiligenhaus eine neue Heimat gefunden. "Es war eine ganz ähnliche Situation", erinnert sich Özay Tarim, der Geschäftsführer des Vereins. "Auch damals befanden wir uns im Umbruch, denn viele Spieler waren in Wuppertal geblieben. Damals hat Kaya Kara innerhalb kürzester Zeit eine neue Mannschaft aufgebaut und geformt, die in der Bezirksliga mithalten konnte." Im Jahr 2011 haben die Türken nur einen Wunsch: dass der Coach dieses Kunststück noch einmal wiederholen kann. Denn die Situation ist die gleiche.

Exakt ein Dutzend Spieler haben Trabzonspor im Sommer verlassen, elf Neue wurden geholt. Und wenn es nach Özay Tarim geht, kommt noch der ein oder andere hinzu. Damit war die Aufgabe in der Vorbereitung klar: die Spieler mussten sich erst einmal kennenlernen. "Das hat prima geklappt", sagt Özay Tarim. "Das ging viel reibungsloser, als wir befürchtet hatten. Vor daher sind wir mit dem Leistungsstand zufreiden." Einen Grund abzuheben, sieht er jedoch nicht. Auch das Saisonziel wird noch nicht korrigiert. "Der Klassenerhalt ist und bleibt unser Ziel", sagt Tarim. "Aber wir sind zuversichtlich, dieses Ziekl auch erreichen zu können."

Zum Auftakt kommt der Heisinger SV nach Heiligenhaus. "Im Vorjahr waren die stark", erinnert sich Tarim. "Aber die haben die drei Brüder, die die Tore erzielten, verloren. Deshalb wollen wir am Sonntag mit aller Macht punkten."

Trainer Kaya Kara wird das System umstellen. War Trabzonspor in der vergangenen Saison spielerisch stark, so wird sich die Elf jetzt womöglich aufs Kontern verlegen. Hauptsache, erfolgreich.

(peer)