Lokalsport: Lintorf will die Aufholjagd starten

Lokalsport: Lintorf will die Aufholjagd starten

Der Letzte der Handball-Oberliga braucht einen Sieg gegen Aufderhöhe.

Wenn dem TuS Lintorf morgen Abend im Heimspiel gegen den TSV Aufderhöhe der angestrebte dritte Saisonsieg gelingt, dann entsteht durchaus wieder Dramatik im Oberliga-Abstiegskampf. Aber nur dann! Dann würden die Lintorfer, es stehen immerhin noch acht Spiele aus, als Schlusslicht bei 6:30 Punkten den Abstand zum Viertletzten aus dem Bergischen auf sechs Zähler verkürzen. Die direkten Blicke gehen freilich nicht unbedingt nach Aufderhöhe, eher zum SV Neukirchen, dem Drittletzten. Bis dahin sind es vier Punkte.

Personell sieht es am Breitscheider Weg jedenfalls erheblich besser aus als zuletzt in Remscheid. Kevin Held ist beruflich in Österreich tätig, kann sich aber donnerstags oder am Freitagmorgen in den Flieger setzen und am Freitagabend am Abschlusstraining teilnehmen. Er spielt also. So auch der zuletzt beruflich verhinderte Tim Bauerfeld. Daniel Ziebold und Stefan Sossalla aus der Reserve helfen ebenfalls aus. Und genau das ist es, was Trainer Kalle Töpfer so ersehnt: "Das sind alles erfahrene Handballer. Die müssen keine 60 Minuten rauf und runter rennen. Die können Entlastung bringen, wenn es beim einen oder anderen aus der ersten Sechs erforderlich ist." Ob Philipp Hattig aufläuft, entscheidet der 35-Jährige selbst.

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Im Hinspiel gegen Aufderhöhe gingen die Lintorfer mit einer Führung in die Schlussminute und dennoch blieben die beiden Zähler doch noch im "Bunker", wie die Aufderhöher Sporthalle genannt wird. "Da konnte ich nicht mitspielen, da war ich verletzt", ärgert sich Linkshänder Christoph Lesch. Gerade in diesen letzten 60 Sekunden fehlte seine Routine, die Präsenz und nervliche Stärke. Jetzt ist er dabei: "Es geht um die Big Points. Wir verfügen über eine breite Bank und absteigen will keiner."

(w-m)