Handball: Lintorf stellt Weichen für nächstes Jahr

Handball : Lintorf stellt Weichen für nächstes Jahr

Der Handball-Verbandsligist verlängert mit Trainer Wölke und Spitzenspielern. Samstag spielt er gegen Cronenberg.

Kalle Töpfer, der Tausendsassa und Manager des TuS Lintorf, hat alles im Griff. Für die neue Spielzeit in der Handball-Verbandsliga ist der Vertrag mit Trainer Markus Wölke verlängert, der Kettwiger wird sich dann ganz auf die Erste Mannschaft konzentrieren. Die Doppel-Belastung mit der Reserve entfällt. Wölke ist beruflich arg eingespannt, alles zusammen war ihm zu vielund nun wird für die Reserve, immerhin Landesliga-Vierter, ein neuer Coach gesucht. Dirk Bauerfeld bleibt Cotrainer des Verbandsliga-Kaders und auch Daniel Ziebold hilft im Trainerstab mit, wenn es notwendig erscheint. Töpfer: „Ich kann ebenfalls ein Training leiten, es gibt keine Probleme.“

Auch im Spielerbereich des Verbandsliga-Kaders herrscht Klarheit. Torwart Laurits Gerdes, der eine ganz starke Saison spielt, steht nur noch bis Mitte September zur Verfügung. Dann unterbricht der 22-Jährige sein Studium und zieht nach Ingolstadt. Ein mehrmonatiges Praktikum steht an. Anschließend kehrt er zurück, aber dann ist die kommende Saison wohl gelaufen. Also wird noch ein Torwart gesucht.

Zudem gehen zwei Feldspieler. Da vornean Janis Löwenstein, der aber ist beruflich beim TuS-fit fest angestellt. Der 23-Jährige will kürzer treten, er bleibt im Verein und wenn er dringend benötigt wird, hilft er. Ähnlich sieht es beim Linkshänder Nils Büttner aus. Auch ihn plagen berufliche Überlastungen, auch er bleibt Mitglied im TuS 08. Überhaupt keine Probleme gab es mit den Sommer-Zugängen Kai Klause und Sebastian Thole, obwohl beiden nachgesagt wurde, sie möchten gerne höherklassig spielen. Töpfer: „Beide fühlen sich wohl bei uns, alles war in wenigen Minuten geklärt.“ Das trifft zudem auf Christoph Lesch zu, auch der 34 Jahre alte Linkshänder wollte kürzer treten, aber die Mannschaftsführung konnte ihn schnell überzeugen, weiter die schwierige rechte Seite zu beackern.

Am Samstag spielen die Lintorfer bei der TG Cronenberg. Die Wuppertaler sind noch tief im Abstiegskampf verwickelt und Markus Wölke denkt nicht gerne an das Hinspiel: „Das war mein erstes Spiel mit der Mannschaft. Wir haben nur mit viel Glück 22:21 gewonnen. Diesmal soll der Sieg mehr auf dem Können beruhen. Unsere Mannschaft hat sich weiter entwickelt, sie ist mit der aus dem ersten Saisondrittel nicht mehr zu vergleichen. Aber ein Spaziergang wird das nicht. Tabellenführer Aufderhöhe spielt gegen Kettwig. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und Aufderhöhe verliert, dann sind wir auf drei Punkte dran.“

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