Handball: Lintorf schaut weiter nach oben

Handball : Lintorf schaut weiter nach oben

Der TuS will in der Handball-Verbandsliga angreifen, dafür muss ein Sieg her.

(wm) Mit Schaudern denkt Janis Löwenstein an das Verbandsliga-Heimspiel seines TuS Lintorf gegen den TB Solingen, es ging nach grausamer Vorstellung 26:29 verloren. „Jetzt sind wir unseren Fans die Revanche unbedingt schuldig, sie ist einfach Pflicht“, so der 22 Jahre alte Rückraum-Werfer. Fünf Siege hat seine Handballmannschaft zuletzt geholt, Platz drei erobert und ist zehn Spiele vor dem Saisonende auf fünf Punkte dran am Tabellenführer TSV Aufderhöhe.

Trainer Markus Wölke sieht der Aufgabe so entgegen: „Unsere Mannschaft ist jetzt gegenüber der Hinrunde in ganz anderer Verfassung. Sie will oben ran, das merkt man zu jedem Zeitpunkt. Was mir erheblich mehr Sorgen macht, ist unsere Favoritenstellung. Ich muss den Spielern klarmachen, dass es sich um keinen Selbstläufer handelt. Die Solinger stehen zudem mitten im Abstiegskampf. Dieses Auswärtsspiel darf kein Stolperstein sein, obwohl Solingen eine echte Wundertüte ist. Die sind an einem guten Tag zu allem fähig, wir haben es schließlich im Heimspiel erlebt.“

Wie ernst Janus Löwenstein dieses Match nimmt, das zeigt, dass er als Wuppertaler am Samstagabend nicht direkt nach Solingen fährt, sondern erst nach Lintorf und dann geht es gemeinsam ab in die Klingenstadt. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit ist ihm ungemein wichtig. Der 22-Jährige, er ist beruflich in Lintorf beim TuS-fit fest angestellt, fährt zudem auch mit der Mannschaft geschlossen heim. Dahinter steckt Markus Wölke, ihm ist das geschlossene Mannschaftsdenken wichtig. Die Erfolge zuletzt geben ihm recht.

Fehlen wird der Linkshänder Nils Büttner (verhindert), Andras Mielke wird wohl nur Kurzeinsätze bestreiten (Rückenprobleme) und Christoph Lesch beißt mit seinem geprellten Daumen auf die Zähne. Er ist am Samstag schließlich einziger Linkshänder.

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