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Tennis: Kalthoff mit LTC auf Kurs zweite Liga

Tennis : Kalthoff mit LTC auf Kurs zweite Liga

Damen und Herren des RTC Grün-Weiß gewinnen und feiern jeweils den vorzeitigen Aufstieg in die Regionalliga.

Auf Daniela Kalthoff ist Verlass. Das zeigte sich auch gegen den THC im VfL Bochum, als die Lintorferinnen mit 0:2 zurücklagen. Eine Niederlage von Daniela Kalthoff zum 0:3 wäre sicherlich eine Vorentscheidung gewesen. Und nachdem die 36-Jährige, die bereits ihre 18. Saison in der ersten Damenmannschaft des LTC spielt, den ersten Satz souverän gewonnen hatte, drohte die Partie zu kippen. Zwei Matchbälle konnte Kalthoff beim Stand von 5:4 nicht verwandeln und gab den Satz noch ab. Im Champions-Tiebreak zeigte sie aber ihr ganz Klasse, spielte ihre Routine aus, gewann mit 10:1 und hielt ihre Mannschaft somit im Spiel.

In der zweiten Einzel-Runde verlor Spitzenspielerin Sarah Gronert, doch Katarzyna Kawa und Ina-Patricia Zimmermann sorgten für den 3:3-Zwischenstand nach den Einzeln.

Dass die Lintorferinnen anschließend alle drei Doppel gewannen, war schon etwas überraschend. "Unser Plan ist voll aufgegangen", freute sich Daniela Kalthoff. "Plötzlich können wir Doppel spielen. Aber wann wir das letzte Mal alle drei Doppel gewonnen haben, weiß ich auch nicht. Da muss man lange, lange zurückdenken."

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Nach dem Sieg führen die Lintorferinnen die Tabelle der Regionalliga weiter verlustpunktfrei an und klopfen an die Tür zur zweiten Liga.

Beim Nachbarn, dem Ratinger TC Grün-Weiß, gab es schon wieder was zu feiern. Die zweite Damenmannschaft und die Herren sind durch ihre Siege vorzeitig in die Regionalliga aufgestiegen. Für die Damen war die Aufgabe gegen Etuf Essen II ein Spaziergang. Die Gäste, die angesichts der starken Ratingerinnen und der damit verbundenen Aussichtslosigkeit mit einer schwachen Mannschaft angereist waren, verloren alle sechs Einzel, meist sehr deutlich; die Doppel wurden aufgeteilt.

Die Herren gewannen zwar deutlich mit 7:2, doch fiel ihnen der Sieg bei weitem nicht so leicht, wie es das Ergebnis vermuten lässt. So musste Spitzenspieler Grzegorz Panfil hart kämpfen, ehe sein Sieg perfekt war. Zwei Matchbälle wehrte er ab und gewann im Champions-Tiebreak mit 14:12. Vielleicht wäre der Sieg etwas leichter gefallen, wenn Bob Wijnmalen nicht im Stau gestanden hätte und pünktlich zum Spiel gekommen wäre.

RTC-Sportwart Daniel Meier war natürlich rundum zufrieden: "Unsere Herrenmannschaft war für diese Liga zu stark. Und die zweite Damenmannschaft spielt künftig ebenfalls in der Regionalliga — höher geht es nicht, das darf sie laut Reglement nicht."

Erst wurde im Clubhaus bis nach Mitternacht gefeiert, dann ging es noch bis fünf Uhr morgens in die Düsseldorfer Altstadt.

(peer)