In der Kreisliga A freut sich der SV Hösel, Rot-Weiß Lintorf nicht

Fußball : SV Hösel schießt sich mit Kantersieg wieder an die Spitze

In der Kreisliga A feiern die Höseler ein 8:1-Schützenfest gegen Turus Reserve. Rot-Weiß Lintorf dagegen verliert bei Aufsteiger Sportring Eller 1:3. Dabei ist Sven Held noch der beste Lintorfer – der Feldspieler, der das Tor hüten musste.

Spricht man Hösels Fußballtrainer Senad Hecimovic auf seinen Angriff an, dann gerät der 37-Jährige umgehend ins Schwärmen. „Hösel, die Ballerbude“, freute er sich nach dem 8:1-Kantersieg über Turu 80 II. Dann weiter: „Turu hat eine vorzügliche erste Halbzeit gespielt. Da wurden wir in allen Bereichen gefordert. Aber dann konnten die Gäste unser Tempo nicht mehr mithalten, und acht Tore sprechen für sich.“ Nun ist sein SVH wieder Tabellenführer dank des großartigen Torverhältnisses mit 27 Treffern in sieben Spielen bisher. Der Trainer aus Velbert weiter: „Wir haben einen breiten Kader. Wird einer müde, nicht schlimm, andere warten schon darauf, dass sie ihre Einsatzchance bekommen.“ Bester Torjäger der Blau-Weißen ist Steffen Bahrs. Der 27-Jährige stammt aus den eigenen Reihen, fünf Treffer hat er nun auf dem Konto. Dahinter folgt Johann Kunz, der Ex-Homberger, der gegen Turu dreimal traf.

SV Hösel: Reckzeh - Wrede (71. Ziani), Werntges (70. Bongers), Heckhoff, Loepke, Kunz, Knoche, Laufmann, Richter, Bahrs (64. Oldörp), Peuler (64 Martinelli). Tore: 1:0 und 2:1 beide Kunz (22./ 39.), 3:1 Heckhoff (50.), 4:1 Bahrs (58./ Elfmeter), 5:1 Richter (60.), 6:1 Laufmann (66.), 7:1 Oldörp (72.), 8:1 Kunz (78.).

Rot-Weiß Lintorf hat es erstmals auswärts erwischt. Nach drei Siegen auf fremden Plätzen unterlagen die Schützlinge von Trainer Pascal Ohlenmacher beim Aufsteiger Sport­ring Eller mit 1:3 (0:2). Ohlenmacher musste mit Sven Held einen Feldspieler in den Kasten stellen, die beiden etatmäßigen Keeper waren verhindert. Aber daran lag es nicht, dass erstmals auswärts nichts geholt wurde. Held war einer der besten bei RWL. Vorentscheidend war Ellers Doppelschlag nach einer guten Viertelstunde zum 2:0. Dann kamen die Rot-Weißen gleich nach dem Wechsel 1:2 durch Niklas Roeszies heran, ihnen gelang auch eine leichte Überlegenheit, aber in der Nachspielzeit schoss Eller das 3:1. „Wir haben insgesamt schlecht gespielt“, sagte Ohlenmacher. „Vor der Pause lief nichts zusammen. Als sich das dann besserte, ließen wir gute Chancen liegen. Aber Eller auch. Die Niederlage geht in Ordnung, sie ist schließlich verkraftbar.“ Mit Platz neun liegen die Lintorfer durchaus im Soll.

RW Lintorf: Held - Kuckelkorn, Krüger, Schwarzbach (86. Kutzen), Meyer, Akyi, Böhme, Spelter (83. Böschenbröker ), Roeszies, Pleß (72. Ntefoudis). Tore: 1:0 Brempong (15.), 2:0 Weber (17.), 2:1 Roeszies (49.), 3:1 Nolte (90. + 4).

(wm)
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