Lokalsport: Heiligenhaus muss ohne Aktas ran

Lokalsport: Heiligenhaus muss ohne Aktas ran

Der Abwehrspieler fehlt dem Fußball-Landesligisten im Abstiegskampf.

Die gesamte Landesliga-Hinrunde ist Enes Aktas verletzt ausgefallen und jetzt, nachdem sich der Verteidiger der SSVg Heiligenhaus nach der Winterpause endlich fit zurück meldete, da traf es ihn gleich doppelt. Jetzt bewegt sich der 24 Jahre alte Student nur mit Gehhilfen über die Sportanlage: Kreuzbandriss. In der 13. Minute Anfang dieses Monats beim Auswärtsspiel in Viersen (3:4 verloren) traf es ihn knüppeldick. "Jetzt wird es bestimmt bis in den Herbst hinein dauern, bis ich wieder Fußball spielen kann", sagt der Ur-Heiligenhauser, der aus der eigenen Jugend stammt und anschließend vier Jahre für Union Velbert spielte.

Gerade jetzt, wo er so dringend benötigt würde. Denn hinten wackelt seine Mannschaft unglaublich. Elf Gegentore in den letzten drei verlorenen Spielen, das bedeutet Abstiegskampf. Jetzt wäre seine robuste, rustikale Spielart mit seinen 1.80 Meter Körpergröße und 85 Kilo Kampfgewicht ungemein gefragt. Es geht am Sonntag zum Erzrivalen ASV Mettmann (15 Uhr, Hasseler Straße). Auch die Kreisstädter sind tief im Abstiegskampf verwickelt, sie haben von Platz 13 aus noch vier Punkte weniger auf ihrem Konto. Aktas: "An eine Niederlage darf ich überhaupt nicht denken." Abstiegskampf kennt man an der Talburgstraße seit Jahren nicht mehr. Es ging immer nur aufwärts.

  • Lokalsport : Yalcinkaya will als Coach punkten

Trainer Hakan Yalcinkaya gibt sich trotz angespannter Tabellenlage recht gelassen, auch wenn der Angreifer Mustafa Kalkan vorerst ausfällt (Oberschenkel-Zerrung). Denn Torjäger Sven van Beuningen und Spielführer Philipp Horn haben ihre Gelbsperren abgebrummt und Florim Zeciri, der in diesem Winter aus Remscheid geholt wurde, aber umgehend verletzt ausfiel, erhofft sich seinen ersten Einsatz in der Startelf. "Wir haben in dieser Woche ausführlich darüber gesprochen, was alles falsch lief", so Yalcinkaya. "Alle haben genau hingehört. Deshalb sind wir fest überzeugt, dass die Mannschaft in Mettmann ein anderes Gesicht zeigen wird. So, wie es unser Anspruch ist."

(w-m)