Heiligenhaus bleibt das Schlusslicht der Bezirksliga

Fußball : SSVg verliert auch das Kellerduell in Radevormwald

Auch im siebten Bezirksligaspiel konnte die SSVg Heiligenhaus nichts holen, sie verlor das wichtige Kellerduell beim SC Radevormwald 1:2 (1:2) und bleibt siegloses Schlusslicht.

Monrem Orahhou ist ein grundehrlicher Fußballtrainer. Auch im siebten Bezirksligaspiel konnte seine SSVg Heiligenhaus nichts holen, sie verlor das wichtige Kellerduell beim SC Radevormwald 1:2 (1:2) und bleibt siegloses Schlusslicht. Orahhou: "Der Gegner war schlecht. Aber wir waren noch schlechter. Wir hätten unbedingt was mitnehmen müssen, aber es ist ja immer das Gleiche – trifft der Gegner, brechen wir ein und verlieren." Er spielte auf das 1:1 an, bis dahin hatte seine Elf leichte Vorteile, ehe sie den Ausgleich kassierte. "Und dann ging bei uns nichts mehr, es folgte das 1:2 und der Rest ist bekannt. Den muss man nicht sonderlich kommentieren."

Beim 1:0 der Gäste nutzte Ömer Bülbül geschickt die erste sich bietende Tormöglichkeit. Die hätte dann Abdul Kilic ausbauen können, aber er vergab schon kläglich. Es folgte der Gastgeber-Siegtreffer, nach dem Wechsel wurde der nur noch verteidigt. "Es war ein verkampftes Spiel, für uns zählen deshalb nur die drei Punkte", sagte der Radevormwalder Pressesprecher Bernd Großbischowski, der trotz Sieg, dem ersten in dieser Spielzeit, völlig unzufrieden war mit seiner Truppe. Sie steht auch weiter im Tabellenkeller, aber für die SSVg deutet nun nichts mehr darauf hin, dass es eine Möglichkeit gibt, dort unten noch einmal raus zu kommen. Immerhin zeigten die Defensivspieler Deniz Top und Orhan Tekin halbwegs ansprechbare Vorstellungen. Der Rest enttäuschte restlos.

SSVg: Malkoc – Tekin, Boenisch, Asrihi, Derbeder, Es Sassi, Top, Klein, Bülbül (54. Yilderim), Kilic, Aydogan. Tore: 0:1 Bülbül (16.), 1:1 Albyrak (33.), 2:1 Özmen (36.).

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