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Handball: TuS 08 Lintorf sorgt sich wegen Corona auch um die Zuschauer

Für die Heimspiele am Samstag : Das ist das Hygienekonzept des TuS 08

Am Samstag steht für die Handballer des TuS 08 Lintorf der erste Doppel-Heimspieltag im Zeichen der Coronavirus-Pandemie an. Manager Kalle Töpfer und sein Helferteam haben ein Hygienekonzept erstellt und umgesetzt. Rund 130 Besucher können kommen, sie sollten aber früh da sein.

In der Coronavirus-Pandemie ist jeder Sportverein selbst für ein Hygienekonzept verantwortlich, auch in städtischen Stätten – wie den Handball-Hallen am Breitscheider Weg beim TuS 08 Lintorf, am Europaring beim TV Ratingen und an der Gothaer Straße bei der SG Ratingen oder im Stadion bei den Fußballern von Ratingen 04/19. Alle Vereine haben sich eigenständig nicht nur um die Konzepte, sondern auch um die notwendigen Utensilien wie Desinfektionsmittel oder Klebeband für Absperrungen bemüht.

Für die beiden Verbandsliga-Handball-Heimspiele des TuS 08 am Samstag gegen die SG Überruhr (18 Uhr) und die HSG VeRuKa (Reserve, 20 Uhr) haben die Lintorfer Kapazitäten für je 130 Zuschauer insgesamt schaffen können, darin enthalten sind je 25 Gäste-Fans. Manager Kalle Töpfer bittet Besucher deshalb darum, frühzeitig am Breitscheider Weg zu sein, weil zum einen die Karten endlich sind und sich zum anderen alle in die ausliegenden Kontaktformulare eintragen müssen. Mund-Nasen-Schutzmasken sind mitzubringen und am Haupteingang überzuziehen, am Platz können sie abgenommen werden. Sechs Ordner haben die Lintorfer. Für Dauerkarten-Besitzer gibt es eine eigene Stuhlreihe.

Auch die Aktiven müssen sich umgewöhnen, die Spielerbänke hat Töpfer von der Tribüne weg auf die andere Seite gestellt. „So können wir vor der Tribüne noch Bänke aufstellen, und die Zuschauer fallen nicht über Sporttaschen, wenn sie in der Pause durch die seitlichen Ausgänge gehen wollen.“ Zuschauer sind nicht nur für die Stimmung wichtig, sagt Töpfer: „Es ist auch eine finanzielle Sache. Wir mussten ja alles für das Konzept, das wir mit der Stadt abgesprochen, auf die Homepage gestellt und dem Verband geschickt haben, selber kaufen, und es gibt ja ohnehin noch Kosten, etwa für die Schiedsrichter.“