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Handball: SG Ratingen war im Trainingslager in den Niederlanden

Handball : SG arbeitet an sich als Team

Die Handballer der SG Ratingen haben mit erster und zweiter Mannschaft ein Trainingslager in den Niederlanden absolviert. „Das war zu dem Zeitpunkt genau das, was wir gebraucht haben“, sagt Geschäftsführer Bastian Schlierkamp. Die Saison beginnt für sein Team Anfang September.

Die SG Ratingen hat ihr Trainingslager im niederländischen Burgh-Haam­stede beendet. Die Handballer hatten gleich zwei Häuser in einem Komplex angemietet, eines für die Regionalliga-Mannschaft und eines für die Verbandsliga-Reserve. Zusätzlich hatte Geschäftsführer Bastian Schlierkamp noch sein Team der gemeinnützigen Gesellschaft Interaktiv am Ort untergebracht, wo er noch bis Freitag eine Klausurtagung hat.

So konnte er – auch als Rückraumspieler der Reserve – berichten: „Das Programm ist voll aufgegangen, zu dem Zeitpunkt war es genau das, was wir gebraucht haben. Wir haben viel Wert auf Teambuilding gelegt. Die Jungs haben abends auch das eine oder andere Getränk zu sich genommen und sich da noch intensiver und besser kennengelernt.“ Immerhin hat Schlierkamp für die Regionalliga-Mannschaft acht Zugänge verpflichtet, in der Reserve sind es auch vier. „Da ist so etwas natürlich unheimlich wertvoll, um reinzukommen, sich zu integrieren und zu gucken, was wie läuft“, sagte Schlierkamp.

Selbstverständlich war das Wochenende aber keine Ferienfreizeit. „Es ist auch sehr intensiv gearbeitet worden“, berichtete der SG-Geschäftsführer. Am Freitag war um 17.30 Uhr Treffpunkt an der Unterkunft, nur eine Stunde später ging es bereits in die Halle des Sportcentrum Westerschouwen für eine erste zweistündige Einheit. Der Samstag startete um 7 Uhr mit einem Lauf am nahegelegenen Strand, dann gab es morgens und nachmittags Hallentraining. Sonntags ging es um 9 Uhr zum Laufen und mittags zu einer zweistündigen Hallen-Einheit.

Schlierkamp erklärte mit Blick auf Regionalliga-Trainer Ace Jonovski: „Ace hat vor allem an der Abwehr gearbeitet, ist aber auch mit Alexander Oelze, der schon länger bei uns ist und das Angriffsspiel organisiert, die Angriffskonzepte durchgegangen und hat sie mit der Mannschaft noch einmal fein gezogen. So sind alle auf ihre Kosten gekommen.“ Da zudem das Wetter mitspielte, war das Trainingslager in den Niederlanden eine runde Sache. „Es hat allen Spaß gemacht“, fand Schlierkamp.

Gearbeitet wurde im Trainingslager in Burgh-Haamstede sowohl in der Halle als auch im Freien. Foto: SGR

Die neue Spielzeit in der Regionalliga Nordrhein startet – unter Vorbehalt der weiteren Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie – Ende August, die Ratinger steigen aber erst eine Woche später ein. Sie hatten sich auf Wunsch ihres ursprünglichen Auftaktgegners MTV Rheinwacht Dinslaken auf eine Verlegung der ersten Partie geeinigt, weil an diesem letzten August-Wochenende ein Torwart der Dinslakener heiratet. So ist die Partie bei Aufsteiger HC Gelpe/Strombach am Samstag, 5. September (20 Uhr) Stand jetzt die erste auf dem Weg, der die SG wieder in die Dritte Liga führen soll. Allerdings ist die Regionalliga in diesem Jahr von 14 auf 16 Teams angewachsen, da es durch die Pandemie keine Absteiger gab.