Baseball: Goose-Necks sind chancenlos in Dortmund

Baseball : Goose-Necks sind chancenlos in Dortmund

Der Baseball-Zweitligist unterliegt in beiden Duellen, verliert aber kaum an Boden im Abstiegskampf.

Die Dortmund Wanderers erweisen sich für die Ratingen Goose Necks in dieser Baseball-Saison der zweiten Bundesliga als Angstgegner. Wie im Hinspiel verlor die Mannschaft von Spielertrainer Malte Kuklan beide Spiele beim siebten Doppelspieltag der Saison. Und wieder setzte es zwei deutliche Niederlagen - Mit 3:13 und 2:10 verlor Ratingen in Dortmund den Rückrundenauftakt und bekam ähnliche Grenzen aufgezeigt, wie im Hinspiel (4:14, 4:8).

„Das Hinspiel war ja schon deutlich. Deswegen kommen die Niederlagen jetzt auch nicht ganz so überraschend“, sagte Kuklan nach Spielende und zeigte sich dabei beeindruckt von der Leistung der Wanderers: „Die haben ein sehr gutes Pitching gehabt und eine Defensive, die fast nichts zugelassen hat. Dann muss man auch einfach mal anerkennen, dass der Gegner besser ist. Wir hätten in Dortmund schon zwei Monsterspiele hinlegen müssen, um zumindest einen Sieg zu holen.“

Trotz der beiden Niederlagen beim Tabellenzweiten bleiben die Gänse auf dem fünften Tabellenplatz. Weil sich die beiden Konkurrenten um den Klassenerhalt, die Neunkirchen Nightmares und die Cologne Cardinals II, bei ihrem Aufeinandertreffen gegenseitig die Siege klauten, bleibt die Ausgangslage für die Gosse Necks unverändert. „Die Ergebnisse aus Neunkirchen haben uns natürlich in die Karten gespielt. Die Ausgangssituation ist weiterhin gleich und wir befinden uns in einer sehr guten Situation“, sagte der Spielertrainer darüber, dass die Kontrahenten kaum Boden gutmachen konnten. Daher fällt das erfolglose Gastspiel bei den Dortmundern auch kaum ins Gewicht: „Ein Sieg in Dortmund wäre ohnehin ein Zusatzpunkt gewesen. Viel wichtiger ist es für uns, gegen Teams wie die Cardinals, Neunkirchen oder auch Bonn zu gewinnen.“

In drei Wochen geht es für die Ratinger am New Hermanns` Field gegen die Untouchables Paderborn weiter. Für Trainer Kuklan eine Pause, die zur richtigen Zeit kommt: „Bei uns haben einige Spieler Blessuren und kleine Verletzungen. Pascal Ahnweiler fällt seit dem Spiel in Ennepetal verletzt aus. Daher kommt die dreiwöchige Pause jetzt gar nicht so ungelegen. Jetzt können wir uns nochmal sammeln und dann gegen Paderborn aus dem Vollen schöpfen.“ Gegen den Spitzenreiter dürfte die Mannschaft von Malte Kuklan auch jeden verfügbaren Spieler brauchen.

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