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Lokalsport: Füchse müssen zum Start improvisieren

Lokalsport : Füchse müssen zum Start improvisieren

Dem Volleyball-Regionalligist fehlt ein Mittelblocker. Auch die Vorbereitung war nicht optimal.

Es geht wieder los: Der Volleyballsport startet an diesem Wochenende in die neue Saison. Die Saisonziele der Klubs fallen dabei aber durchaus unterschiedlich aus. "Vorsichtig optimistisch", so beschreibt etwa Trainer Daniel Reitemeyer seine Sicht auf die in Kürze startende Regionalliga-Saison seiner Füchse Düsseldorf/Ratingen. Nicht nur eine schwierige Vorbereitung der Spielgemeinschaft, auch die bisher noch unklare Situation auf der wichtigen Position des Mittelblockers bereiten dem Volleyballlehrer dabei Sorgen: "Mit Marc Piskun haben wir einen wichtigen Mann auf dieser Position verloren." Das Füchse-Urgestein war vor allem wegen der Wohnortnähe zum Ligakonkurrenten aus Moers gewechselt. "Ansonsten kämpfen wir derzeit auf der Position des Mittelblockers auch noch mit einer Verletzung und einem urlaubsbedingten Ausfall."

Für den Saisonstart am Sonntag beim VBC 69 Paderborn (20 Uhr, Gierswall, Paderborn) muss Reitemeyer nun höchstwahrscheinlich nach einer alternativen Besetzung auf der Mittelposition Ausschau halten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Füchse bisher keine Möglichkeit hatten, an einem Vorbereitungsturnier teilzunehmen: "Wir beginnen quasi erst nach dem Ligastart mit unserer Vorbereitung."

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ABgesehen von diesen Mankos kann Reitemeyer aber durchaus auf Konstanz bauen: Die Mannschaft aus der vergangenen Saison ist abgesehen von Piskun zusammengeblieben und konnte in der Sommerpause sogar noch drei starke Neuzugänge verbuchen. Der erst 16-jährige Lukas Lüpke, Kaderspieler des Westdeutschen Volleyballverbandes, und der 19-jährige Philip Rohrschneider aus Hilden sollen perspektivisch aufgebaut werden. Bundesliga-Erfahrung bringt hingegen Zugang Julian Stuhlmann mit: In der Abwehr soll der ehemalige Wuppertaler und Bruder von Fabian Stuhlmann für noch mehr Stabilität sorgen.

Bei den Ratinger Verbandsligadamen vom CVJM gibt sich Trainer Christian Höhne indes bewusst kampfbetont: "Wir wollen in diesem Jahr wieder nach unseren Möglichkeiten die Vereine an der Tabellenspitze ärgern." Dabei kann der Übungsleiter wieder auf den eingespielten Kader aus der vorherigen Saison setzen. Nach einem Trainingsstart auf dem konditionell besonders anspruchsvollen Sand und einer guten Vorbereitung in der Halle sieht er sein Team für die Saison gut gerüstet, weiß jedoch auch um die starke Konkurrenz in der Liga. Beim Auftakt zur neuen Saison beim Aufsteiger TuS Lintfort (Samstag, 15 Uhr, Moerser Straße, Kamp Lintfort) sollen deshalb die ersten Punkte her: "Wir wollen gegen den Aufsteiger auf jeden Fall punkten. Denn direkt danach erwarten uns zwei starke Oberliga-Absteiger."

Die Landesligadamen des TV Heiligenhaus starten gegen den Mönchengladbacher TV (Sonntag, 16 Uhr, Weingartstraße, Neuss) in die neue Saison. Nach dem dramatischen Saisonfinale, in dem die Heiligenhauserinnen den direkten Wiederaufstieg zunächst nur knapp verpassten und anschließend auch in der Relegation erfolglos blieben, will das Team von Trainer Pascall Reiß nun einen neuen Anlauf starten.

Den Kreispokal konnten sich die TVH-Damen Ende August bereits sichern und damit einen ersten Akzent in der neuen Saison setzen.

(Schlos)