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Frühform: Aliens setzen ein Zeichen

Frühform: Aliens setzen ein Zeichen

Das Warten hatte endlich ein Ende. Zum ersten Mal konnten die Cracks der Ice Aliens beim Turnier an der Düsseldorfer Brehmstraße aufs Eis und zeigen, was die Vorbereitung bisher so gebracht hat. Und das konnte sich teilweise mehr als sehen lassen. Drei Spiele, drei Siege sind eine makellose Bilanz zum Start. Das sah auch Vereinsboss Michael Krüger so: "Da haben wir schon ein erstes Zeichen gesetzt. Zum Teil war das schon richtig schönes Eishockey."

Gegen Krefeld gab es ein 5:3, während die DNL-Teams aus Düsseldorf mit 7:1 und aus Köln mit 8:2 quasi vom Eis geschossen wurden. "Das darf man aber natürlich nicht überbewerten zu solch einem Zeitpunkt in der Vorbereitung", relativiert Krüger die hohen Ergebnisse. Zufrieden waren die Fans natürlich trotzdem – vor allem, weil sie sehen konnten, dass vor allem der erste Block bereits eine echte Hausnummer ist und sicherlich zu den ganz starken Reihen in dieser Liga gehören dürfte: "Es hat mich unheimlich begeistert, dass wir im Gegensatz zur letzten Saison diesmal nicht nur im Kollektiv stark sind, sondern auch einige Jungs mit richtig individuellen Qualitäten haben, die ein Spiel auch mal mehr oder weniger im Alleingang gewinnen können. Das hat uns in der vergangenen Saison gefehlt", so Krüger. Einer, der das Zeug dazu hat, ist Maris Krumitsch, vor wenigen Wochen von den Moskitos aus Essen an den Sandbach gewechselt.

Krumitschs Hammer

Der 23-jährige Stürmer schoss eines der spektakulärsten Turniertore, als er aus rund fünf Metern aus eigentlich unmöglich spitzem Winkel den Puck ins Tor hämmerte. "Das hat uns alle von den Sitzen gehauen", freute sich Krüger über dieses Juwel, das er an den Sandbach geholt hat: "Der wird uns noch viele Freude machen."

Auch wenn bei teilweise 30 Grad am Wochenende niemand wirklich an Eishockey denken wollte, die Aliens scheinen sich in dieser Saison durchaus zu einem Publikumsrenner entwickeln zu können. Am Freitagabend waren es rund 100 Fans, die gegen Krefeld zusahen. Eine stattliche Zahl zu solche einem frühen Zeitpunkt, die auf mehr hoffen lässt. Zumal die Aliens sich insgesamt gesehen gut präsentierten und Lust auf mehr gemacht haben.

"Uns fehlen ja noch zwei, drei Spieler. Alle Blöcke sind noch nicht zusammen gestellt. Und dennoch haben wir uns so präsentiert. Das macht Lust auf mehr", freute sich Michael Krüger. Wenn seine Mannschaft auch in den weiteren Testspielen an diese Form vom Wochenende anknüpfen kann, dürfte das eine tolle Werbung fürs Ratinger Eishockey werden.

(RP)