1. NRW
  2. Städte
  3. Ratingen
  4. Lokalsport

Tennis: Finale: Für Lintorf ein toller Höhepunkt

Tennis : Finale: Für Lintorf ein toller Höhepunkt

Im sechsten Jahr ihrer Vereinszugehörigkeit hat sich Ina-Patricia Zimmermann zum heimlichen Star des Lintorfer TC (LTC) gemausert.

In den bisherigen sechs Saisonspielen in der Tennis-Regionalliga mussten ihr alle sechs Kontrahentinnen nach dem Spiel gratulieren. Diese Serie soll auch am Sonntag gegen den Kölner THC Stadion Rot-Weiß halten. Auf der Anlage An den Banden geht es schließlich ab 11 Uhr um die NRW-Meisterschaft. LTC-Präsident Manfred Bütt freut sich: "Ein Höhepunkt zum Abschluss, wie er besser nicht sein könnte. Und dass das Wetter mitspielt, ist natürlich wunderbar. 13 Stunden Sonnenschein sind vorhergesagt."

Bütt ist jedoch nach den vielen Wochen mit schlechtem Wetter allerdings nicht nur über die Prognose der Metereologen erfreut, sondern zugleich auch über das Abschneiden seiner Damen — das er so nicht erwartet hatte. "Ich bin davon ausgegangen, dass wir im Mittelfeld landen", sagt Bütt. Dass Lintorf verlustpunktfrei die Tabelle anführt (12:0 Zähler) und sich das große Finale gegen Köln (10:2) erarbeitet hat, freut ihm umso mehr.

Einen großen Anteil daran hat Ina-Patricia Zimmermann mit ihrer makellosen Bilanz. Die Studentin aus Bochum, die am Dienstag 22 Jahre alt wurde, ist nicht die beste Spielerin der Regionalliga, aber vielleicht die gewiefteste. Sie gilt auf jeden Fall als große Taktikerin, die ihre Gegnerinnen aus dem Konzept bringen und an den Rand der Verzweiflung treiben kann.

  • Daniel Ziebold (am Ball) sprüht wieder
    Handball, Verbandsliga : Beim TuS 08 Lintorf sind alle zufrieden
  • Das „New Hermann’s Field“ ist die
    Softball, Europameisterschaft : Breitscheider Baseballerin bei der EM
  • Zugang Tim Koenemann (2. von rechts)
    Handball, Regionalliga : Im Rückraum wird es luftig

Spitzenspielerin Sarah Gronert, die Weißrussin Anastasia Yakimova, Mannschaftsführerin Daniela Kalthoff, Katharina Mirau und Sarah Krohnen-Dauser, die das Aufgebot komplettieren, überzeugten bisher ebenfalls mit guten Leistungen. Siegeswillen und Nervenstärke zeichnen sie aus. So gewannen sie immerhin zwölf von 17 Match-Tiebreaks. "Das war mit entscheidend", Bütt Büth.

Nun stellt sich eine Frage: Dürfen die Lintorferinnen Meister werden und sie Meister werden? "Das wäre doch ein großartiger Erfolg", meint Manfred Bütt, "als Meister haben wir die Möglichkeit, nächstes Jahr in der 2. Liga zu spielen. Ob wir das wahrnehmen, darüber wird sich der Verein Gedanken machen müssen, wenn es so weit ist." Zunächst einmal geht es allerdings "nur" um einen Erfolg gegen Köln.

(peer)