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Deutscher Schere-Keglerbund beendet Saison nun nach 18. Spieltag

Sportkegeln : Beschluss gefasst: SK Heiligenhaus ist nun Vizemeister

Der Sportausschuss des Deutschen Schere-Keglerbundes (DSKB) hat auf einer außerordentlichen Sitzung am Samstag die Lösung für die abgebrochene Saison in der Bundesliga beschlossen, die die Mannschaften auch in ihrem Einspruch formuliert hatte: Statt einer kompletten Annullierung der Saison wird diese nach dem 18. Spieltag für beendet erklärt. Damit ist Fakt: Die SK Heiligenhaus (SKH) ist Deutscher Vizemeister.

Und dann ging es doch ganz schnell: Der Sportausschuss des Deutschen Schere-Keglerbundes (DSKB) hat auf einer außerordentlichen Sitzung am Samstag die Lösung für die abgebrochene Saison in der Bundesliga beschlossen, die die Mannschaften auch in ihrem Einspruch gegen den bisherigen Vorschlag formuliert hatte – statt einer kompletten Annullierung der Saison wird diese nach dem 18. Spieltag für beendet erklärt. Damit ist Fakt: Die SK Heiligenhaus (SKH) ist Deutscher Vizemeister hinter Rekordhalter KF Oberthal, es ist der größte Erfolg des Vereins von der Selbecker Straße.

Mit dem nun gefassten Beschluss geht einher, dass die Zweitligameister Union Gelsenkirchen und AN Bosserode in die Erste Liga aufsteigen – das wäre bei einer Annullierung nicht geschehen. So wird die Bundesliga in der neuen Saison ein wenig aufgestockt – da der KSV Riol, immerhin Deutscher Meister 2018 und zuletzt Fünfter, nicht für die neue Spielzeit gemeldet hat, nur um eine Mannschaft auf dann elf Teams. In die Zweite Liga steigen alle erstplatzierten Mannschaften aus den Landesverbänden auf – unter anderem die Reserve der SKH. Absteiger gibt es nicht. In der neuen Saison wird es keine Ausscheidungsrunden geben, die jeweiligen Absteiger und Meister werden nach der regulären Saison feststehen. Der DSKB wird einen „sehr engen Rahmenterminplan“ vorgeben, Doppelspieltage können selbst organisiert werden.

In Heiligenhaus ist man mit der Lösung sehr einverstanden. „Wir sind damit absolut zufrieden, alles andere wäre nicht im Sinne des Sports gewesen“, sagt Marcel Grote, Kapitän des Deutschen Vizemeisters.