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Corona-Krise: Deutscher Leichtathletik-Verband sagt Mehrkampf-Meeting 2020 ab

Wegen Corona-Krise : Mehrkampf-Meeting in Ratingen fällt dieses Jahr aus

Aufgrund der Beschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie muss das 24. Mehrkampf-Meeting, das im Juni in Ratingen steigen sollte, in diesem Jahr abgesagt werden. Darauf einigten sich die Deutsche Leichtathletik-Marketing GmbH, der Deutsche Leichtathletik-Verband und der TV Ratingen.

Die Beschlüsse der Bundesregierung, aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 31. August alle Großveranstaltungen zu untersagen, haben auch Auswirkungen auf das Mehrkampf-Meeting des TV Ratingen: Ursprünglich sollten die Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen am Wochenende 20./21. Juni antreten, nun muss die 24. Auflage der Traditionsveranstaltung in diesem Jahr abgesagt werden. Darauf einigten sich die Deutsche Leichtathletik-Marketing GmbH, der Deutsche Leichtathletik-Verband und des TV Ratingen. „Es gibt keine Alternative mehr“, sagt Marion Weißhoff-Günther, die Vorsitzende des TVR. „Im September hätten wir keine Zwei-Tages-Veranstaltung mehr machen können, weil das Meeting ja auch in den Leichtathletik-Weltkalender passen muss – und da wird es jetzt schon sehr eng.“

DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska sagt: „Natürlich ist die Absage sehr bedauerlich, aber aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie unausweichlich. Letztlich fehlte in diesem Jahr durch die notwendig gewordene Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf das Jahr 2021 die Rolle als Qualifikations-Meeting für ein internationales Groß-Event.“

Im Vorjahr hatten rund 6000 Besucher an beiden Tagen den Sieg von Kai Kazmirek gesehen mit dem er sich für die WM in Doha qualifizierte. In diesem Jahr wäre es um die Tickets für die Olympischen Spiele in Japan gegangen – da diese aber auf 2021 verschoben wurden, kann es darum auch im nächsten Jahr in Ratingen gehen.

(ame)