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ASV Tiefenbroich und Rot-Weiß Lintorf holen jeweils einen Punkt

Fußball, Kreisliga A : ASV und RWL spielen beide 2:2

In der Kreisliga A verpassen die Tiefenbroicher und die Lintorfer Fußballer zwar einen Sieg, sind letztendlich aber beide mit der Punkteteilung nicht unzufrieden.

Nach der Pause wurde der ASV Tiefenbroich im Tabellen-Nachbarduell der Fußball-Kreisliga A mit dem CfR Links zu einer mächtigen Abwehrschlacht gezwungen. Das machten die Tiefenbroicher recht ordentlich und kamen so zu einem 2:2. Es war glücklich, Links hatte nicht nur erhebliche Feldvorteile, sondern auch eine Reihe von Großchancen. So einen Lattenkracher nach dem Wechsel (58./ bei 1:1). In der Endphase verstolperte ein Links-Stürmer aus zwei Metern vor dem gähnend leeren Tiefenbroicher Kasten. Unfassbar, wie er dieses Ding auslassen konnte.

Die Tiefenbroicher interessierte es nach dem Schlusspfiff nicht die Bohne, alle waren mit der Punkteteilung zufrieden. Vorstands-Mitglied Jörg Frohnhoff sagte: „Klar haben wir viel Glück gehabt, die Mannschaft kämpfte aber mit viel Herz. Und wenn man dann einen guten Torwart hat wie wir, dann kann man auch gegen einen so starken Gegner wie Links einen Punkt holen.“ Im ASV-Tor stand wieder Fabian Wilk, der ungeheuer viel beschäftigt wurde. Er ist kürzlich erst 18 Jahre alt geworden. Der Youngster konnte sich aber auch auf seine sicheren Vorderleute, so auf den 19-jährigen Arhon Adami, dann Routinier Denis Weisz und Emanuel Okoro, verlassen. Im Verbund zogen sie ein vorzügliches Abwehrspiel auf.

ASV: Wilk – Adami (84. Lenzen), Weisz, Fazlija, Okoro, Ceylan, Seker, Sakiri, Winiarz (70. Schmidt), Siebert (78. Slavutzkyi), Reisgies. Tore: 1:0 Reisgies (33.), 1:1 Petrides (56.), 2:1 Okoro (70.), 2:2 Petrides (74.). Zuschauer: 60.

Der begehrte Sprung aus dem Tabellenkeller ist Rot-Weiß Lintorf nicht gelungen, und auch auf den ersten Heimsieg muss weiter gewartet werden, aber die Leistung der zweiten Hälfte beim 2:2 gegen Tusa 06 kann sich sehen lassen. Vorher lief nichts zusammen, dann reagierte Trainer Pascal Ohlenmacher und nahm mit Alex Pless einen weiteren Stürmer herein. Der baumlange frühere Torwart war auf Anhieb eine Offensiv-Belebung, und an der rechten Seite lief nun Nico Polster zu prächtiger Form auf. Dieser 19 Jahre alte Linksfuß, der aus der eigenen Jugend stammt, leitete dann auch das 1:2 ein mit einem beachtlichen Flügellauf über rechts. Pless übersprang dann bei seinem Kopfballtreffer alles, was sich an Tusa-Verteidigern in den Weg stellte. Und beim 2:2 lief Polster mit einem Konter der Tusa-Verteidigung davon. Eine starke Vorstellung zeigte auch der A-Junior Jannick Poensgen, der recht früh den verletzten Robin Schwarzbach ersetzte. Ohlenmacher sagte zur Punketeilung: „In der Halbzeit habe ich den Spielern gesagt, wir müssen ganz anders in die Zweikämpfe gehen. So ist nichts zu holen. Das wurde gemacht, und damit brachten wir Tusa mehrfach ins Schwimmen.“

RWL: Schwartz - Konietzny, Götz, Tim und Sven Meyer, Schwarzbach (12. Poensgen), Roeszies, Polster, Langenbach (46. Pless), Atyi (88. Kutzen). Tore: 0:1 Götz (4.), 0:2 Koch (33.), 1:2 Pless (54.), 2:2 Polster (85.). Zuschauer: 32.