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ASV Tiefenbroich, Rot-Weiß Lintorf, SSVg Heiligenhaus, SV Hösel

Fußball, Kreisliga A : ASV will Pleite vergessen machen

Während der ASV Tiefenbroich das „Drama von der Windscheidstraße“ vergessen machen will, streben Rot-Weiß Lintorf, SV Hösel und SSVg Heiligenhaus die nächsten Siege in der Kreisliga A an.

Mit beachtlichen Auswärtssiegen sind Rot-Weiß Lintorf und der SV Hösel in die neue Fußballsaison der Kreisliga A gestartet. Nun erhoffen sich deren Fans, dass es ähnlich weiterläuft. Aber bei den Lintorfern schränkt Jean-Pierre Kutzen aus dem Betreuerstab gleich ein: „Unser Spiel bei der Turu-Reserve war lange Zeit sehr zerfahren. Erst als uns die Führung gelang, lief es nach Plan.“ Am Sonntag hat seine Truppe Heimrecht, um 13 Uhr kommt der SSV Erkrath an die Jahnstraße, der ebenfalls beim Saisonstart siegreich war, auswärts mit 2:1 beim FC Büderich II. „Über diesen Gegner wissen wir nicht viel“, sagt Kutzen. „Aber wenn wir erneut siegreich sind, dann sieht es doch freundlich aus.“ Seine RWL-Truppe ist jedenfalls erheblich stärker einzuschätzen als in der vorigen Spielzeit, aber nun muss Heimstärke gezeigt werden. Wahrscheinlich müssen die Rot-Weißen diesmal selbst ihr Spiel machen, denn mit sonderlicher Offensive der Erkrather ist nicht zu rechnen. Es wird Bestbesetzung gestellt.

  • Henry Regh (oben) ist einer der
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  • Mustafa Ali-Khan (links) schoss die SSVg
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  • Levin Richter (re.) traf doppelt für
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Was beim SV Hösel im Gastspiel beim PSV Borussia (2:1-Sieg) besonders positiv auffiel, das war der läuferische Bereich. Die Truppe von Trainer Benny Schröder kann die 90 Minuten mit hohem Tempo bestreiten. Jetzt geht es an die Pariser Straße zum CfR Links (Sonntag 15 Uhr). Auch dieser Gastgeber war beim Auftakt mit Heimvorteil siegreich, 4:3 über den Aufsteiger Hilden 05/06. Aber wenn die Höseler in Heerdt erneut so viele Chancen liegenlassen wie letzten Dienstag, dann kann es schnell unangenehm werden.

Der ASV Tiefenbroich muss an die Feuerbachstraße zur Turu-Reserve (Sonntag, 13 Uhr). Der für drei Spiele gesperrte Luis Kunda ist nicht dabei, und sonst gilt es, das „Drama von der Windscheidstraße“ (1:7-Pleite beim DSC) vergessen zu machen. „Wir haben eine ganz junge Truppe, alles Jungs aus unserem eigenen Nachwuchs,“ sagt dazu das Vorstandsmitglied David Ziegler. „Wir müssen Geduld haben, und die haben wir auch. Wir haben eine Perspektiv-Mannschaft erstellt, darüber freut sich der gesamte Verein.“ Turu II ist beim Auftakt daheim gegen Lintorf klar gescheitert, damit wollen auch die Oberbilker eine Pleite nicht stehen lassen. Tiefenbroich stellt sonst die Bestbesetzung.

In der Wuppertaler Kreisliga A ist die SSVg Heiligenhaus nach dem erfreulichen Saisonstart mit dem Heimsieg über Union Velbert II mitten in der Englischen Woche. Am Donnnerstag-Abend war der Bezirksliga-Absteiger zu Gast bei Türkgücü Velbert – das Spiel war bei Produktion dieser Seite noch nicht beendet. Und am Sonntag kommt der TSV Beyenburg an die Talburgstraße (15.30 Uhr). Türkgücü holte beim ASV Mettmann ein beachtliches 1:1, obwohl eine knappe Stunde in Unterzahl gespielt wurde (Rote Karte). Und auch die Beyenburger haben nicht unbedingt enttäuscht beim 3:4 bei RW Wülfrath. Die Heiligenhauser werden allgemein zu den Top-Favoriten gezählt, dazu sollten Ausrutscher vermieden werden.