Eishockey: Aliens morgen im Endspiel um die Rote Laterne

Eishockey : Aliens morgen im Endspiel um die Rote Laterne

Geschont haben sich die Aliens gestern Abend in Duisburg gewiss nicht, aber es gibt an diesem Wochenende Wichtigeres als die Partie an der Wedau. Die ging erwartungsgemäß mit 1:12 (1:3, 0:4, 0:5) verloren. Aber morgen dürfte es endlich einmal spannend werden. Dann erwarten die Ratinger den EHC Neuwied. Im Hinspiel haben die Aliens dort ihren einzigen Sieg gefeiert (4:3); sollten sie auch das Rückspiel gewinnen, so dürften sie die Vorrunde nicht als Tabellenletzter beenden.

Für din Füchse waren die Aliens natürlich eine leichte Beute. Torhüter Bastian Jakob wehrte nach 21 Sekunden einen Schuss von Daniel Fischbuch ab, nach 52 Sekunden den nächsten von Lewis. Da wussten die Ratinger, was ihnen blüht. Nach sieben Minuten lagen sie 0:2 zurück.

Aber dann geschah Erstaunliches. Stürmer Thorsten Gries prüfte in Duisburgs Keeper erstmals. Ein Lebenszeichen der Gäste, die das Anfangsdrittel jetzt sogar einigermaßen ausgeglichen gestalteten. Den Anschlusstreffer konnte Klingsporn nur durch ein Foul an Gries verhindern, der im Netz landete. Aber nur 20 Sekunden später auch der Puck. Marc Höveler erzielte das Ehrentor. Dass Duisburgs erste Reihe alle sieben Tore in den ersten beiden Dritteln erzielte, war ein Indiz für den Unterschied.

Spektakuläre Auffälligkeit am Rande der Bande: Trainer Janusz Wilczek fing den Puck mit einer Hand und erhielt dafür Beifall von den Rängen.

(RP)
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