Fussball: 04/19: Cakici und Pranjes dürfen im Winter gehen

Fussball : 04/19: Cakici und Pranjes dürfen im Winter gehen

Das Halbjahr 2018 ist für Ratingen 04/19 gerade erst vorbei – und schon werden erste Weichen für die Rückrunde gestellt. So dürfen die Offensivspieler Aleksandar Pranjes und Ismail Cakici den Klub gegen Ablöse verlassen.

„Beide haben sich nichts zuschulden kommen lassen“, betont Präsident Jens Stieghorst. „dass sie gehen dürfen, hat zuvorderst sportliche Gründe.“

Cakici und Pranjes spielten in der Hinrunde keine allzugroße Rolle beim RSV. Cakici fehlt häufig im Training aufgrund seines Schichtdienstes, Pranjes war zuletzt krank und hat eine neue Stelle in Dormagen angenommen. Andere Spieler hatten zuletzt in den Augen von Trainer Alfonso del Cueto deutlich die Nase vorn. Pranjes kam in dieser Saison nur neunmal zum Einsatz, Cakici gar nur achtmal. In den letzten Spielen verzichtete del Cueto vollständig auf die Dienste des Duos, die beiden saßen nur auf der Bank oder der Tribüne.

Auch in der sportlichen Leitung wird gewechselt: Nach dem Abgang von Co-Trainer Stephan Engels wird Goran Tomic von den Sportfreunden Baumberg neuer Assistent von Trainer del Cueto. „Er ist ein sehr guter Typ, die Spieler freuen sich auf ihn“, sagt Stieghorst. Zumal Tomic bereits eine große RSV-Vergangenheit hat und vor seinem Wechsel nach Baumberg Co-Trainer unter Martin Hasenpflug in der A-Jugend war. „Er ist dem Klub sehr verbunden“, sagt Stieghorst.

Trotz des zumindest für die erste Mannschaft (Platz neun) recht turbulenten Halbjahres verlief die Jahreshauptversammlung der Ratinger recht harmonisch. Es standen keine Wahlen an – und so fanden sich nur rund 30 Mitglieder ein. Sie durften sich über einen einsgesamt positiven Bericht freuen: „Der RSV steht finanziell gut da“, sagt Stieghorst. Der Klub machte im abgelaufenen Jahr erneut ein Plus, was auch von Kassenprüfer Heinz Schneider attestiert wurde. Stieghorst lobte auf der Versammlung noch einmal das gute Miteinander im Verein, dass alle an einem Strang ziehen würden. „Bei anderen Vereinen kann man sehen, was passiert, wenn dem nicht so ist“, sagt er.

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